In 10 Schritten durch das easy-Universum

Beitragsbild In 10 Schritten durch das easy-Universum

 

Orientierung und Einstieg in easy 1 und easy 2 leicht gemacht! [1]

easy – der Folder

Wie es in easy 2 (und easy 3) weitergeht (insbes. zum Thema Differenzierung), erfahren Sie im Folder (It’s so easy). Einfach hier öffnen und dann, wenn gewünscht, downloaden.

Einen Gesamt-Überblick über das Materialienpaket von easy 1 bietet Ihnen nach wie vor der Leitfaden (That’s easy), den Sie hier downloaden können!

 

easy – das Student’s Kit

Alle Komponenten von easy
Grafik von Stefan Podechtl, Linz

easy 1

Ihr LehrerInnen-Handexemplar besteht aus dem easy 1. Student’s Kit (mit E-Book) bzw. (wenn über die SBA bestellt) dem Student’s Kit + E-Book Plus, dem easy 1 Teacher’s Guide und der easy Ringmappe.

Wir empfehlen: Machen Sie sich und Ihre SchülerInnen mit der ‚Rally‘ im book (S. 6/7) und den ‚Arbeiten mit …‘-Seiten in pad (S.4), grammar (S.4) und vocab (S.5) vertraut! Hier können Sie die “Kompetenzorientierte Jahresplanung easy 1″ als Word-Dokument downloaden.

Die kostenlose Mediathek-App zum Abspielen aller Hörtexte, Songs und Videos gibts im jeweiligen App-Store als Download.

easy 2

Das Bestandteile des easy 2 Student’s Kit sind identisch mit jenen von easy 1.

Das LehrerInnen-Handexemplar besteht aus easy 2. Student’s Kit (mit E-Book) bzw. (wenn über die Schulbuchaktion bestellt) dem Student’s Kit + E-Book Plus und dem easy 2 Teacher’s Guide.

Auch hier macht es Sinn, Ihre SchülerInnen nach den Ferien mit der ‚Rally‘ und den oben empfohlenen Seiten (‚Arbeiten mit …‘) an das Arbeiten mit easy zu erinnern. Die kompetenzorientierte Jahresplanung für easy 2 können Sie hier als Word-Dokument downloaden.

easy – der Teacher’s Guide

easy TG 1 und 2

Ihr persönliches Service-Center – der easy Teacher’s Guide! Nehmen Sie ihn zur Hand und blättern Sie ihn durch – entdecken Sie, wie viel Vorbereitungszeit er Ihnen abnimmt!

Lehrerfassung: alle Seiten des Student’s Kit mit bereits eingetragenen Lösungen!

Wenn Sie zum ersten Mal mit easy 1 arbeiten, empfehlen wir besonders die folgenden Abschnitte:

  • Inhaltsverzeichnis (S. 6)
  • Produktkranz (S. 9)
  • zum Lehrwerk (S. 12-19)
  • Konzept
  • Didaktische Grundsätze
  • Voraussetzungen für gelungenen Unterricht
  • Skills/Kompetenzen
  • Differenzierung/Individualisierung

easy-Blog

 

easy-Blog_Logo und KategorienSehen Sie sich hier am easy-Blog um, führen Sie sich insbesondere die Beiträge in der Kategorie “EASY FOR TEACHERS” und “EASY DIDACTICS” zu Gemüte und lernen Sie so easy noch besser kennen.

Und nicht vergessen: Der Blog ist auch Ihr sich dynamisch erweiternder Teacher’s Guide – abonnieren und immer wieder reinschauen lohnt sich! Sie werden per kurzer Mail über neue Beiträge benachrichtigt.

(Button zum “Blog Abonnieren” gleich hier, rechts oben und links unten im Footer) 

Blog abonnieren

 

easy Video Tutorials

Sie sind mehr der visuelle Typ? Die Erklär-Videos begleiten Sie step-by-step durch das Student’s Kit, die Mikro-Lerneinheiten, die Mediathek-App, die easy-Mappe, usw. Starten Sie dafür gleich die Videos hier rechts in der Randspalte oder besuchen Sie dafür den offiziellen VERITAS-Kanal zu easy auf YouTube!

easy Webinare

easy_sudents_kit_easy_Webinar_2020-04-01.png

Webinaraufzeichnung “So arbeiten Sie ganz easy mit easy!” vom 9.9.2020

Webinaraufzeichnung “easy-Digi” vom 23.9.2020

Webinaraufzeichnung “easy D.I.P – Differenzieren, Individualisieren, Personalisieren” vom 22.2.2021

Here’s easy 2 4 U vom 10.3.2021

Revise – Recycle – Reuse – Remember: Nachhaltige Vocab-Arbeit made easy! vom 29.6.2021

Klicken Sie in YouTube bei den Videos auf den Button “Mehr ansehen”. Dies öffnet ein Inhaltsverzeichnis, mit dem Sie punktgenau die für Sie interessanten Bereiche ansteuern können.

easy FAQs

Titelbild_easy-FAQs_mit_easy folder

Sie möchten es noch genauer wissen bzw. haben konkrete Fragen zu easy? Dann sind Sie hier bei den easy FAQs genau richtig – enjoy! Natürlich gibt es auch ein FAQ-Update zu easy 2

Die easy-Methode

Warum easy nicht nur Methode hat, wie schon die URL des easy-Blogs (www.easy-hat-methode.at/) verrät, sondern auch Methode ist, lesen Sie in diesem Blog-Beitrag, den wir Ihnen besonders ans Herz legen möchten. Ziel ist, Ihnen (und Ihren SchülerInnen) erfolgreiches und motiviertes Lehren und Lernen mit easy zu ermöglichen!

 

easy – vocab and grammar

easy Vocab 1 und 2

The Lexical Approach ist ein easy-Credo. In den sechs Blog-Beiträgen von Tanja Greil (Universität Salzburg, Fachdidaktik) finden Sie Fakten & Tipps zur Wortschatzarbeit im Allgemeinen und zur Wortschatzentwicklung in easy.

(1) Kontextualisierung und Vernetzung
(2) Kontextualisierung und Vernetzung (2)
(3) Lexical chunks – Grundlagen
(4) Vorteile von lexical chunks
(5) Wortscharbeit – best practice
(6) “My new words” im “easy book”

Sie können die gesamte 6-teilige Serie “Wortschatzarbeit” hier auch gesammelt als Gratis-PDF downloaden.

easy Grammar 1 und 2

Ansätze für einen zeitgemäßen Grammatik-Unterricht gibt es mehrere – welcher Zugänge sich easy bedient, um den didaktischen Grundsatz “Kontextualisierung von Wortschatz und Grammatik” in der Praxis optimal umzusetzen, lesen Sie in Tanja Greils Beitrag easy grammar teaching – Grammatik-Vermittlung in easy. (Weitere Beiträge dazu folgen im Herbst 2021)

easy Differenzieren & Individualisieren

Ein Thema, das viele LehrerInnen intensiv beschäftigt. Lassen Sie sich dabei von easy helfen! Wie Sie mit easy ganz easy differenzieren & individualisieren, erläutert Ihnen Ihr Teacher’s Guide (‚Tipps zur Arbeit mit dem Impuls‘ bzw. ‚den tasks‘) – und die Blogbeiträge der Kategorie “easy didactics”.

 


[1] Dies ist eine aktualisierte und ergänzte Version des Blogbeitrags easy für VerwenderInnen vom 4. Februar 2021 und findet sich auch auf der Seite “Über easy“.

 

easy grammar teaching – Grammatik-Vermittlung in easy

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Dieser und zwei weitere kommende Blog-Beiträge beschäftigen sich mit dem Thema grammar in easy.

In diesem ersten Beitrag sehen wir uns die Möglichkeiten an, die Ihnen easy bietet, um neue grammatische Strukturen einzuführen.

easy setzt drei Ansätze der Grammatikvermittlung um:

1. Grammar spots im easy book ermöglichen einen induktiven Ansatz der Grammatik-Vermittlung.

2. Das Symbol des Zauberstabs / magic wand im easy book weist punktuell auf Grammatik hin, wo sie gerade gebraucht wird. Es sind meist kurze Hinweise auf eine grammatische Besonderheit.

3. Das easy grammar & how-tosHeft eignet sich für eine deduktive Einführung der Grammatik, z.B. über das E-Book als digitales Tafelbild, und zum Nachschlagen.

1. Grammar Spots

Den sogenannten grammar spots im easy book liegt ein discovery approach oder ein induktiver Ansatz zugrunde, bei dem das entdeckende Lernen im Vordergrund steht. Die Schüler/innen werden zum induktiven Erschließen neuer Strukturen in kleinen Schritten angeleitet. Den Ausgangspunkt stellen immer die Texte oder die Bildimpulse auf der ‘Bildschirmseite’ im easy book dar, denn dieser Kontext enthält die neuen grammatischen Strukturen in lebensnahen Kommunikationssituationen. Ausgehend von diesen kontextuell eingebetteten Beispielen werden die Schüler/innen mit Fragen und Anweisungen dazu hingeführt, Gesetzmäßigkeiten und Muster zu erkennen und schließlich grammatische Regeln zu finden. Bei diesem Ansatz wird den Schüler/innen eine sehr aktive Rolle bei der Erschließung von Grammatikregeln zugesprochen. Sie sind kognitiv gefordert und können ihre Problemlösungskompetenz trainieren – sei es, Parallelen und Unterschiede von Formen zu erkennen oder die Funktion grammatischer Strukturen zu erforschen.

Hier ein Beispiel aus easy 2 book, S.42 und 43. (Ein Klick auf die Bilder öffnet diese vergrößert in einem neuen Reiter/Tab.)

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In diesem Beispiel werden die Schüler/innen zunächst aufgefordert, aus dem Halloween-Text (Genre: spooky story) alle markierten adverbs of manner in die Tabelle zu übertragen, um so Überlegungen zur Bildung der Form anstellen zu können.

Im nächsten Schritt sollen die Schüler/innen über die Funktion und Wirkung von adverbs of manner in einer Story nachdenken, indem sie für die Regel die passende Beschreibung der Funktion auswählen.

Auf der folgenden Seite (S. 44) bietet das book eine weitere spooky story: Auch in diesem Text können die Schüler/innen noch einmal adverbs of manner selbst finden und deren Wirkung im Text untersuchen. Auf diese Weise festigen sie ihr neu erworbenes Wissen.

Für die Schüler/innen hat der induktive Ansatz neben ihrer aktiven Einbeziehung weitere Vorteile:

Sie lernen, dass

a) sich die Funktion und Bedeutung von grammatischen Strukturen aus ihrer Verwendung in einem Kontext erkennen lässt

und

b) Grammatikregeln nicht etwas sind, dass sie ‘vorgesetzt’ bekommen und ‘isoliert’ (auswendig) lernen müssen.

Ein Beispiel aus Unit 1 von easy 1 book, S. 10-11 zeigt, dass dieser erforschende Zugang zu Grammatik schon im Anfangsunterricht funktioniert:

easy_1_book_S_10_11

Hier sollen die Schüler/innen die pronouns in der ersten Phase erkennen, unterstreichen und im Sprachenvergleich auf Deutsch (oder auch in ihrer Muttersprache) mit ihren Sitznachbarn sagen. In der nächsten Phase soll den Schüler/innen der Transfer der passenden Verbformen von be vom Text auf die Beispielsätze mit allen verschiedenen pronouns gelingen. Daraufhin werden die Schüler/innen angeregt, Parallelen und Unterschiede zu erkennen und das auch zu formulieren.

Für die Lehrer/innen stellt dieser Ansatz eine Form der Grammatikvermittlung dar, die im Einklang ist mit dem didaktischen Grundsatz “Kontextualisierung von Wortschatz und Grammatik” im Lehrplan für die Mittelschulen [1] und die AHS Unterstufe [2]:

“Generell sind die situative Einführung und ein induktives Erschließen grammatischer Sachverhalte aus kommunikativen Zusammenhängen und Textbeispielen anzustreben.”

Ein häufiges Argument, das gegen die Anwendung des induktiven Ansatzes im Englisch-Unterricht angeführt wird, ist, dass die Vorbereitung passender Texte und entsprechender Fragen / Anweisungen sehr (zeit)aufwändig ist. Hier nimmt easy durch die durchgängige Verankerung dieses Ansatzes allen Lehrer/innen, die einen schülerzentrierten Grammatikunterricht gestalten wollen, sehr viel Arbeit ab!

2. The magic wand – Der Zauberstab für punktuelle Grammatik-Hinweise

Das magic wand-Symbol finden Sie im easy book bei kurzen Grammatik-Hinweisen oder Merkhilfen, die bei Bedarf eingefügt werden oder anhand von Beispielen präsentiert werden. Es sind Besonderheiten oder Ausnahmen von grammatischen Regeln, die in diesem kompakten Format hervorgehoben werden oder an die erinnert wird. Die vorangehenden zwei Beispiele enthalten ebenfalls solche Hinweise. Hier noch weitere Beispiele:

magic_wand_Beispiele

Ein weiteres Ziel ist, den Schüler/innen eine aktive Verwendung bestimmter grammatischer Strukturen zu ermöglichen – ohne zu einer langen Erklärung auszuholen.

3. easy grammar & how-tos

Einen weiteren Teil des easy Student’s Kit stellt das Grammatik-Heft easy grammar & how-tos (E-Book) dar. Es ist in erster Linie ein Nachschlagewerk (für alle 4 Jahre der Sekundarstufe 1) mit Erklärungen (auf Deutsch) und tabellarischen Übersichten aller grammatischen Strukturen in größeren Zusammenhängen. Die Anordnung nach thematischen Clustern ermöglicht, alle Strukturen eines Grammatik-Phänomens im Überblick zu sehen:

easy_1_grammar_S_25

Die Darstellungen im easy grammar & how tos können auch als (digitales) Tafelbild dienen, wenn Lehrer/innen Grammatik deduktiv einführen wollen und das Grammatik-Heft als E-Book öffnen. Mit den deutschen Erklärungen und den verschiedenen Beispielsätzen können Regeln klassisch präsentiert werden.

In einer nächsten Phase kann dieser erklärende Ansatz ebenfalls mit den Grammar spots-Aufgaben im easy book kombiniert werden. So haben die Schüler/innen vorab eine Erklärung einer grammatischen Regel bekommen, können aber dennoch das grammatische Phänomen im Kontext eines Texts, eines Bildes oder einer Kombination aus beidem selbst erforschen.

Sehen wir uns die drei verschiedenen Ansätze an einem grammatischen Phänomen an:

1. Im easy 1 book erfolgt schon in Unit 0 auf S. 9 ein kurzer magic wand-Hinweis auf die Verwendung des unbestimmten Artikels a/an – ohne große Erklärung:

easy_1_book_S_9

2. Erst in Unit 2, S. 21, werden die Schüler/innen eingeladen, dieses Phänomen näher zu untersuchen:

easy_1_book_S_21

In mehreren Schritten werden die Schüler/innen zur Regelfindung angeleitet, die ich als Lehrer/in noch weiter unterstützen kann, z.B. indem die Kinder eine Tabelle mit 2 Spalten (a/an) machen, dann die Wörter aus dem Text eintragen und wir gemeinsam noch weitere Beispiele von school things ergänzen. Weiters kann ich die Kinder auf den Anfangsbuchstaben der nouns hinweisen und nach Parallelen oder Auffälligkeiten fragen.

Zur Regelüberprüfung können wir gemeinsam im easy 1 grammar & how tos-Heft, S. 12 nachschlagen:

easy_1_grammar_S_12

3. Dieser Eintrag zeigt zugleich die dritte Möglichkeit: Die Lehrer/in bespricht zuerst diesen Eintrag im easy 1 grammar & how tos, wenn die Grammatik deduktiv vermittelt wird, und die Schüler/innen machen dann die entsprechenden Übungen im easy book.

Dieses Beispiel zeigt, dass die Lehrer/innen bei den einzelnen grammatischen Strukturen individuell entscheiden können, welcher Ansatz der Grammatik-Vermittlung für die Schüler/innen passend ist.

Vor allem aber bietet easy den Lehrer/innen die Chance, mit den Schüler/innen discovery learning auszuprobieren und einen lebendigen Grammatik-Unterricht zu gestalten, was ich mit einem letzten Beispiel zeigen möchte:

Der gewählte Ansatz zur Einführung der will-future in easy 2 book, S. 28 und 29, zeigt, dass eine multisensorische Vermittlung, die Sehen, Hören und Lesen verknüpft, den Schüler/innen noch mehr zu entdecken gibt.

Task 4 und It’s magic! zeigen, dass die Schüler/innen durch die Art der Grammatik-Übungen, die folgen, die Anwendung der neuen Struktur in einem passenden Kontext üben können. Sie nehmen eine aktive Rolle ein, um ihre Vorstellungen der Zukunft auszudrücken.

Mehr zu sinnvollen und effektiven Grammatik-Übungen im nächsten Blog-Beitrag: easy grammar practice: Grammatik-Übungen in easy.

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Alle Illus: Lili Richter, Wien. (Ein Klick auf die Bilder öffnet diese vergrößert in einem neuen Reiter/Tab.)
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[1] abrufbar unter: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung/Bundesnormen/20007850/Lehrpl%c3%a4ne%20-%20Neue%20Mittelschulen%2c%20Fassung%20vom%2019.06.2020.pdf , S. 36-37.

[2] abrufbar unter: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung/Bundesnormen/10008568/Lehrpl%c3%a4ne%20%e2%80%93%20allgemeinbildende%20h%c3%b6here%20Schulen%2c%20Fassung%20vom%2019.05.2021.pdf , S. 57.

 

easy Pub Quiz zur Landeskunde

Englischer Doppeldeckerbus

Klingt dieser Titel zu banal? Keine Sorge, dies ist eine ausgefeilte Aktivität mit einer detaillierten Anleitung, die failproof ist! Ich habe andere Durchführungsvarianten des Quiz ausprobiert und habe gelernt, wie es ist, mit einer Klasse wildgewordener 14-jähriger zu scheitern.

Ziel dieses Quiz ist einerseits die Vermittlung englischer Landeskunde, andererseits das Erlernen von Phrasen der Meinung/Überzeugung wie „I don’t think this is right“ oder „I am totally sure this ist the correct answer.

Landeskundlich wird es bereits beim Namen und der Herkunft des Spiels. Die meisten Schülerinnen und Schüler (SuS) wissen gar nicht, was ein Pub ist! Erklären Sie es ihnen und zeigen Sie ein paar nette Bilder von heimeligen Fassaden mit altem Holz und bunten Blumenampeln.

Das Spiel dauert locker eine Schulstunde, auch wenn es nur elf Fragen sind.

Vorbereitung

Kopieren Sie für jede Schülerin und jeden Schüler eines der Frageblätter, teilen Sie sie aber auf keinen Fall am Anfang aus! Das habe ich bereits mit dem größtmöglich entstehenden Chaos ausprobiert, sparen Sie sich das! Die SuS dürfen auf keinen Fall alle Fragen zugleich sehen.

Screenshot FragenblattErklären Sie den SuS, dass es ein paar vorbereitende Schritte und tasks gibt, die Sie jetzt an die Tafel schreiben, um sie abhaken zu können. Auch wenn Sie kein control freak sind: Es macht sich bezahlt!

  • Get into teams of 3 or 4 people (erklären Sie ihnen, zwei und fünf ist nicht zulässig!)
  • Find a cool team name
  • Tell the teacher your team name (schreiben Sie alle Namen an die Tafel, das erleichtert das handling später)
  • Nominate a writer (die/der muss nur die Antworten notieren, wird aber weder abgeprüft noch ist sie/er für den Inhalt verantwortlich)
  • Get a sheet of paper
  • Write your team name on top
  • Answer the questions you are shown. Discuss them in your team and write the answer clearly!

Nun gehen Sie Schritt für Schritt die Punkte durch und haken ab, was bereits erledigt ist. Wenn ein Team darauf besteht, keinen Namen zu haben, nennen Sie es das „no name team“ oder fragen Sie die anderen SuS nach Vorschlägen.

Notiz am Rande: die Teamnamen spiegeln auf fabelhafte Weise wider, wie die SuS ticken – aber wir wollen keine soziologischen Studien betreiben. Teamnamen wie „the teacher haters“ oder „death blood lovers“ sowie sexistische oder rassistische Bezeichnungen sind unzulässig!

Teil 1 – das Quiz

ferris wheelLaute Musik ist gefragt

Achtung, bevor Sie die Fragenpräsentation (als Powerpoint| als PDF) am Beamer starten, stellen Sie sicher, dass Sie schnellen Zugriff auf laute Musik haben. Diese brauchen Sie für die Nachdenk- und Diskussionspausen, damit die Gruppen sich nicht gegenseitig belauschen. Ich empfehle, auf YouTube Songs wie „I gotta feeling“ von den Black Eyed Peas oder „Hips don’t lie“ von Shakira vorzuprogrammieren, wenn Sie nicht auf Spotify eine Sammlung lauter Partymusik verfügbar haben. Wenn Sie am Puls der Zeit sind, nehmen Sie „Daydreaming“ von Milky Chance oder „I think, therefore I am“ von Billie Eilish.

Falls Sie mal wo gehört haben, dass Musik mit 60 beats per minute das Lernen fördert, vergessen Sie es – Sie wollen kein Klarinettenkonzert von Mozart und keine Air aus der Suite Nr.3 von Bach. Sie wollen “Lärm”, der die Gespräche der SuS übertönt!

Sagen Sie den SuS noch vor der ersten Frage, dass Sie die Hintergrundmusik zum Beantworten so lange spielen, bis Sie von jedem Team ein Handzeichen bekommen haben, dass die Frage beantwortet wurde. Es steht Ihnen natürlich frei, die Zeit irgendwann zu limitieren, wenn es für die anderen sonst zu lange wird.

Ablauf

Zeigen Sie allen mithilfe der Präsentation (als Powerpoint | als PDF) die erste Frage und starten Sie so schnell es geht die Musik. Lassen Sie die Frage auf jeden Fall eingeblendet. Warten Sie, bis jedes Team Ihnen ein Zeichen gegeben hat, dass die Antwort niedergeschrieben wurde, stoppen Sie die Musik und zeigen Sie die nächste Frage.

Sind alle fertig, gratulieren Sie den rauchenden Köpfen und gehen Sie zu Teil 2 über, der ebenfalls ziemlich aufregend ist.

emma watsonTeil 2 – die Lösung

Erklären Sie den SuS, dass jede/r die Fragen nun auf einem Blatt nochmal bekommt, um sich für sich selbst die richtige Antwort zu notieren, und dass jetzt gegenseitig korrigiert wird.

Ablauf:

  • Make sure your team name is on your answer sheet
  • Pass your answer sheet clockwise to the next group
  • Check the answers together with the teacher: wrong answer = 0 points, right answer = 1 point per answer

Teilen Sie die Handouts mit allen Fragen aus, starten Sie die Präsentation (als Powerpoint | als PDF) nochmal von vorne, und fragen Sie die Teams nach ihren Antworten. Das gegenseitige Korrigieren sorgt für unglaubliche Spannungssteigerung!

Erinnern Sie die SuS daran, sich die richtigen Antworten auf ihrem eigenen Fragenblatt zu notieren, da diese ja Bestandteil eines Landeskunde –checkups in der folgenden Woche sein könnten…

Am Ende

Am Ende werden alle Punkte zusammengezählt und dem ursprünglichen Team zurückgegeben. Jetzt ist es gut, wenn man die Teamnamen parat hat. „Wondergirls“, you had the sheet of „Hiphoppers“, please return it… und nun wird die Gesamtpunktezahl neben dem Teamnamen vermerkt.

And the winner is…   es bleibt Ihnen überlassen, ob das Team dann etwas gewinnt oder nicht. Oft reicht einfach der Stolz, gewonnen zu haben.

Sollte noch Zeit bleiben, analysieren Sie gemeinsam mit der Klasse,

  • welche Frage die kniffligste war,
  • bei welcher die SuS erstaunt waren,
  • was sie dazugelernt haben…

Viel Spaß mit dem easy Pub Quiz!

Downloads

P.S. zu Frage 11: In aktuell 67 Ländern ist Englisch eine Amtssprache.

 

Das E-Book PLUS von easy optimal nützen

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Mit den für Smartphones optimierten interaktiven Übungen erleichtern Sie Ihren Schülerinnen und Schülern das spielerische Üben und Festigen. Diese Übungen sind Teil des Sets “Buch + E-Book PLUS”, das über die österreichische Schulbuchaktion bestellt werden kann.

easy e-book plus aus erklärvideoSo startet man die Übungen

Mit easy üben am Handy – So gehts! (PDF, 2 Seiten)

Mit easy üben am Handy – Seite_1

Mit easy üben am Handy – Seite_2

Button digi4school_scook

So viele Übungseinheiten bietet easy im PLUS-Modul:

  • easy 1: 230 Übungseinheiten + 48 Flashcards
  • easy 2: 264 Übungseinheiten + 48 Flashcards

Auf scook wählen Sie das easy-pad, weil sich die Übungen natürlich im Übungsblock befinden, egal, ob in der gedruckten oder in der digitalen Ausgabe. Wichtig: Die interaktiven Übungen unterscheiden sich inhaltlich von den Übungen im gedruckten Teil .

Ihre SchülerInnen und Sie wählen also, wenn Sie von digi4school kommen, das (unten links grün eingekringelte) pad, klicken auf den Reiter “Übungen” und starten die Übung Ihrer Wahl per Klick (am PC) oder Antippen (auf mobile devices).

easy1_pad_Übungen_StartenEs öffnet sich daraufhin die entsprechende Übung und kann – ganz im eigenen Tempo und beliebig oft – durchgeführt werden.

easy1_pad_Übung_zu_task_12Die stets geduldigen, neutralen Rückmeldungen erleichtern dabei gerade schwächeren oder introvertierten SchülerInnen das Üben.

Um selbständig mit den interaktiven Übungen wie oben beschrieben zu üben, brauchen die SchülerInnen Sie als Lehrperson also nicht. Dafür war/ist nur die Bestellung des Sets “Buch + E-Book PLUS” notwendig.

easy-homework: Aufgaben mit interaktiven Übungen stellen

  • Wenn Sie bereits auf www.scook.at registriert sind, konnten Sie auch bisher schon über die Online-Klassen interaktive Übungen des E-Book PLUS als Teil einer Aufgabe stellen.
  • Ihre SchülerInnen konnten die Aufgaben mit den interaktiven Übungen durchführen und abgeben und Sie erhielten eine Übersicht über die SchülerInnen Ihrer Klasse und ein Ergebnis-PDF zu jeder einzelnen Schülerin / jedem einzelnen Schüler mit einer Gesamtübersicht und einer detaillierten Darstellung, was konkret richtig oder falsch war.
  • Dieses Ergebnis-PDF können Sie natürlich für sich abspeichern und/oder ausdrucken.

Im folgenden Dokument wird das ganz detailliert und mit vielen Screenshots anhand von easy beschrieben.

PDF: Aufgaben mit interaktiven Übungen aus easy stellen (13 S.)

Ein Nachteil dabei war bisher, dass Sie und v.a. auch Ihre SchülerInnen dafür auf scook registriert sein mussten, was gerade bei Zehn-/Elfjährigen eine echte Hürde darstellt, wie wir wissen.

Die gute Nachricht: Das ändert sich ab Herbst 2021, und zwar hiermit:

Das digitale Klassenzimmer von digi4school

Das ab Herbst 2021 neu verfügbare digitale Klassenzimmer von digi4school vereinfacht das Stellen, Durchführen und Bewerten von Aufgaben mit interaktiven Übungen erheblich.

Warum und wie das ganz konkret funktioniert, erfahren Sie detailliert unter folgendem Link:

Banner_So funktioniert das digitale Klassenzimmer

Informieren Sie sich also jetzt schon über die verbesserten Möglichkeiten, die Ihnen ab Herbst 2021 zur Verfügung stehen. Natürlich werden wir dann auch Webinare dazu veranstalten, sowie weitere Unterlagen und Erklärvideos zur Verfügung stellen.

 

 

Update: easy 2 – FAQs

easy2 book S. 18

Gleich vorweg: Mira und ihre Freunde begleiten auch in der 6. Schulstufe Schülerinnen und Schüler durch das Englisch-Schuljahr.

Während sich die Storyline in easy 1 im persönlichen Umfeld der Kids bewegt (Mira’s magic world: engere Umgebung, i.e. Schule – Freunde – Familie – Pets – ‚Magic and Monsters‘), erweitert sich der Fokus in  easy 2: Out and about with Mira.

  • Freizeitaktivitäten (camps, hobbies)
  • Zukunft und Umweltbewusstsein (future times), Umwelt entdecken
  • Eröffnung neuer, spannender Welten (spooky books, superpowers)
  • Landes- und Kulturkunde (Klassenausflug nach London, Adam in Los Angeles)
  • Beginn der Pubertät – körperliche & mentale Veränderungen (sich selbst entdecken)

Die Kids werden (wie Ihre SchülerInnen auch) langsam flügge!

Die gute Nachricht

Struktur und Aufbau verändern sich in easy 2 nicht, d.h. es gibt nach wie vor

  • 5 Topics mit je 3 Units, bestehend aus je 3 Impulsen
  • kleinschrittige Mikro-Lerneinheiten (‚analoges Notebook‘, Format A4 quer) mit Bildimpulsen
  • Storyline und Identifikationsfiguren
  • das hybride Konzept, d.h.
    • analog: easy 2 Student’s Kit (book, pad, grammar & how-tos, vocab & sounds) … und für LehrerInnen: easy 2 Teacher’s Guide inkl. CD-Rom (siehe weiter unten)
    • digital: Audios/Videos (Veritas Mediathek App), interaktive Übungen (E-Book PLUS), easy-App … und für LehrerInnen: E-Book inkl. Online Progress  Checks (scook.at), Tasks for Testing (VERA), Extra Practice – Grammar & Vocab Help (VERA)

Siehe auch die Blogbeiträge: easy FAQs, bzw. easy für VerwenderInnen (10 Steps)

So, what’s new in easy 2 ?

Characters und Storyline

Die meisten Figuren sind SchülerInnen bereits gut bekannt. Allerdings sind bereits ‚zu Schulbeginn‘ bei einigen Characters leichte Veränderungen sichtbar (Kleidung, Hairstyle)                    

easy 2 book_S_90_A_class_trip

Adam ist für ein halbes Jahr in Los Angeles, dafür kommt ein neuer Klassenkamerad (Alex aus Schottland) sowie ein neuer Klassenlehrer (Mr Jackson). Die Characters treiben weiterhin die Inhalte/Storyline voran.

Magic – fantasy/action – real life

„Real life“ ist angesagt! Fantasy-Elemente (utopia/future times, spooky books, superpowers, monsters) sorgen weiterhin für ‘action & suspense’. Doch – wie geht es mit Miras Zauberkraft weiter?

easy 2-book-S-124-Mira doctor

Mehr Fotos bzw. Foto-Illu-Collagen zugunsten längerer Texte

Die kommunikative Progression zeigt sich in den zunehmend längeren Texten und Textsorten: blog posts, text messages, letters/emails, postcards, (spooky) stories, etc. – d.h. weniger ganzseitige Illustrationen, dafür mehr Fotos und Foto-Illu-Collagen. easy 2 book S 22 Adam_s blog.pngStärkerer Fokus auf Individualisierung / Personalisierung

Die Rubriken My page und My task gibt es nach wie vor:

  • My page: zum Individualisieren, Personalisieren
  • My task: Mini-Projekte, die alle Kompetenzen umfassen

Neu sind die Challenge-Impulse. In jedem Topic bietet ein Challenge-Impuls statt des bekannten C-Impulses anspruchsvollere bzw. umfangreichere Texte, Tasks und Themen. Die Challenges sind durch die farbliche Unterscheidung leicht erkennbar:

Warum ‚Challenge‘? Neben mehr bzw. weiter aufbauendem Wortschatz (Redemittel, chunks, Kontext) können sich SchülerInnen an teils offeneren, komplexeren Tasks (Webb 2, 3, 4) versuchen.

Webbs Depth of Knowledge
Webbs Depth of Knowledge

Siehe dazu auch:

Wortschatz

Die Rubrik My new words im book (visualisiert/Redemittel/chunks) dient zur Individualisierung und Wiederholung (bes. auch für lernschwächere SchülerInnen).                                                     

Erweiterter Teil vocab & sounds: jetzt mit 4 vocab sheets pro Unit (teils illustriert, stets kontextualisiert, chunks) und extra info und extra task(s)-Abschnitten.

Sounds: Aussprache/Intonations-Übungen (Listenings, Videos) in der Mediathek-App.

Siehe auch die sechsteilige Serie “Wortschatzarbeit”:

Landes-/Kulturkunde, Teens‘ World

easy 2 book S 130 the british isles
Lili Richter, Wien

Impulse zu UK, USA, Scotland (Extra Unit „out & about“) sowie Aktivitäten wie (Summer)Camps, Halloween, Freizeit (Sport, Gaming), Klassenreisen, usw.

Reminder: Nicht neu, aber wichtig … der easy-Folder

Die Ringmappe ist integraler Bestandteil des Lehrwerkskonzepts und der easy-Methode. Sie dient als (individuell befüllbare) Sammelmappe und als haptischer Englisch-Lernraum und Arbeitsplatz.

Die Ringmappe zum Sammeln (Grammatik, Wortschatz, Blätter aus dem pad, Portfolio-Arbeiten, etc.) kann und soll natürlich auch im 2. Jahr weiterverwendet werden.

Wenn die Grammatikblätter und vocab sheets des 1. Bandes laufend abgelegt wurden, haben SchülerInnen im 2. Jahr sowohl die „Jahrgangs-Grammatik“ als auch den bereits erarbeiteten Wortschatz des Vorjahres immer zur Hand. So wird ihnen „ermöglicht“ (→ Ermöglichungsdidaktik), sich zu erinnern, zu wiederholen bzw. weitgehend selbstständig nachzuschlagen.

Für Ihre easy 2 Nachlese

Und was Ihren Unterrichtsalltag auf jeden Fall erleichtert …

Der easy Teacher’s Guide – Ihre ‚Ausgabe für LehrerInnen‘ ..

easy2 Teacher's Guide, Folie 1
  • in der die vier easy Student’s Kit -Teile all in one praktisch zusammenfasst sind
  • die Sie in Ihren easy-Folder einlegen können und so in der Klasse immer alles Notwenige beisammen haben
  • mit bereits eingetragenen Lösungen, didaktischen Hinweisen, Teaching tips zur Arbeit mit den Impulsen & Tasks, und einer CD-Rom mit allen Audio-/Video-Tracks und Kopiervorlagen – für Ihre rasche und mühelose Unterrichtsplanung
  • Vorschläge zur Differenzierung und Individualisierung bzw. Auszeichnung der Komplexität von Tasks (nach Webb 1-4)
easy2 Teacher's Guide, Folie 2

Ab September 2021 können Klassen außerdem als digitales Klassenzimmer auf digi4school angelegt werden.

Button digi4school_scookVon dort kann dann auf die interaktiven Übungen von easy auf unserer Verlags-Plattform scook zugegriffen werden und Sie können Aufgaben mit interaktiven Übungen stellen, ohne dass Sie oder Ihre SchülerInnen sich auf scook registrieren müssen. Das erspart Ihnen viel Zeit und Aufwand beim digitalen Unterrichten. Weitere Infos dazu folgen.

 

Konzentrationsübungen für zwischendurch

Titelbild_Fingeruebungen_Kreise

Wer in der vierten, fünften oder sechsten Stunde Englisch unterrichten muss, ist nicht zu beneiden. (Ich selbst habe oft Englisch in der achten oder neunten Stunde, deswegen kommen diese Übungen wirklich aus der Praxis!)

Die morgens noch manchmal vorhandene Konzentration ist bei den meisten SchülerInnen verpufft und man selbst ist vielleicht nach einigen Unterrichtsstunden auch nicht mehr ganz taufrisch.

Die folgenden Konzentrationsübungen mit den Fingern sind eine gute Challenge, weil sie auch ein bisschen Psychotest-Charakter haben: Wie lange bleibe ich dran, bevor ich aufgebe, oder gebe ich eine Rationalisierung à la „ich bin eher gut in Sprachen und nicht in Feinmotorik, das ist nichts für mich!“ ab, damit ich mich nicht damit beschäftigen muss?

Am besten ist es, man findet diese Übungen auch ein bisschen lustig und kann über sich selbst lachen!

Alle Übungen sind auch in “Corona-Zeiten” durchführbar!

Konzentrationsübungen mit den Fingern

Hand stempeln

Eine Hand bildet einen “Teller”: Alle Finger sind ausgestreckt und der Daumen zeigt in dieselbe Richtung wie die Finger, ist also angelegt und nicht abgespreizt – das ist wichtig!

Konzentrationsübungen Hand als Teller
Alle Fotos: Andrea Klein

Die andere Hand bildet eine Faust mit Daumen nach oben.

Mit dieser Faust schlägt man nun (liebevoll!) auf den Handteller. Ganz einfach.

Und nun wechseln: Die Faust wird zum Teller (mit anliegendem Daumen!) und der bisherige Teller wird zur Faust mit Daumen nach oben. So lange wechseln, bis es reibungslos geht.

Sobald es langweilig wird, können wir einen Gang höher schalten: Das Ganze jetzt umgekehrt!

Der Teller hat einen abgespreizten Daumen

und die Faust, die draufschlägt, ist nun eine Faust ohne Daumen.

Und für die, die gar nicht genug bekommen können: Wechsel 4-4-4-etc, also immer viermal mit Daumen nach oben und viermal mit abgespreiztem “Tellerdaumen”. Manchmal ist man froh, dass es Fotos gibt…! 😊

L und O

Eine Hand formt ein L aus Daumen und Zeigefinger,

die andere ein O mit abgespreizten Fingern, wie hierzulande das Zeichen für OKAY.

Achtung: Das L besteht nur aus zwei Fingern und nicht aus der gezeigten Zahl fünf, und das O ist kein Fernglas, durch das man schaut, sondern es hat Kakadu-Federn.

Und nun ganz einfach wechseln!! 🙂

Halber Gorilla

Beide Hände sind am Brustkorb. Eine macht eine Faust und klopft sanft, die andere ist flach und wischt auf und ab. Immer wieder wechseln!

Nicht jede Schülerin / jeder Schüler ist glühender Fan von diesen Übungen, auch nicht jeder Lehrer und jede Lehrerin! Bevor Sie so eine Übung zeigen, ist natürlich Voraussetzung, dass Sie sie selbst beherrschen, sich aber auch zugleich immer zurückerinnern, wie zäh es am Anfang war.

Wer es nicht gleich kann, ist auf jeden Fall sehr „menschlich“, bieten Sie also Ihren Sprösslingen gerne ein „Welcome to the club of humans!“ an. Das erleichtert ihnen das Weitermachen. Ich habe bisher übrigens noch keinen Zusammenhang zwischen dem Spielen eines Musikinstrumentes und der schnelleren Beherrschung dieser Übungen entdecken können. Dafür zeigen diese Übungen ganz deutlich, dass man zu Meisterschaft gelangt, wenn man dran bleibt und es immer wieder versucht. Bieten Sie auch Vergleiche an wie: „Niemand kann sofort beim ersten Mal Einrad fahren oder auch nur Skateboard, auch nicht jonglieren, und niemand konnte mit drei Jahren seine Schuhe zubinden, das musste alles durch Wiederholung gelernt werden.“

Konzentrationsübungen: Hirnhälften

In vielen SchülerInnen-Hirnen kursiert noch das Modell der beiden Gehirnhälften, die angeblich unterschiedliche Aufgaben haben, und die man durch Überkreuzbewegungen oder liegende Achten „zusammenführen“ kann. Mittlerweile weiß man, dass die Trennung der Gehirnhälften nicht ganz so krass ist wie in den 80er und 90er Jahren postuliert wurde, aber der Gedanke, die Hälften zum Zusammenarbeiten zu bewegen, ist ein tröstlicher, und kann auf jeden Fall eine wirkungsvolle selbst-erfüllende Prophezeiung sein!

Mein Hirnhälften-Radfahr-Modell

Ich biete meinen Schülerinnen und Schülern immer folgendes Modell an:  Wenn ich Rad fahre und mich eine Biene in eine Fußsohle sticht, kann ich nur noch mit einem Fuß treten. (Nein, keine Diskussion, ob es nicht unter qualvollen Schmerzen doch mit dem gestochenen Fuß auch geht!)

Frage: Geht es dann leichter oder schwerer, wenn ich nur noch mit einem Fuß Rad fahre? Die meisten Schülerinnen und Schüler stimmen mir zu, dass es mit einem Fuß schwerer geht. Ich vergleiche dann die Füße mit den Hirnhälften und das Rad fahren mit dem Denken: Wenn Rad fahren mit zwei Füßen einfacher geht als mit nur einem Fuß, geht wohl auch Denken mit beiden Hirnhälften einfacher als mit nur einer – und bei diesen links-rechts-Koordinationsübungen sind definitiv beide Hirnhälften heftig im Einsatz!

Gesprochene Konzentrationsübung

Konzentrationsübungen - 1Es wird abwechselnd auf Englisch und Deutsch gezählt, also One – zwei – three – vier – five – sechs – seven – acht… mit der kleinen Verschärfung, dass nicht reihum gezählt wird, sondern Sie zeigen auf die nächste Schülerin oder den nächste Schüler, die oder der drankommt. Das garantiert, dass die Konzentration nicht nur bei dem oder der nächsten aufrecht bleibt, sondern bei allen! (Das Lesen eines gegenderten Textes ist übrigens auch eine gute Konzentrationsübung, falls Sie das gerade bemerkt haben! 😉)

Konzentrationsübungen auf dem Papier

Man kann zum B .  ispi . l   in    . in . m    T . xt   . in . n    Buchstab . n    durch    . in . n  Punkt  . rs . tz . n

Just t . ll your stud . nts that Mira has p . rform . d a magic trick and that sh . has tak . n away on .  vow . l !

Zu jedem beliebigen Text kann man eine Vielzahl von Aufgaben stellen (nicht alle zugleich natürlich!):

  • Finde alle Wörter, in denen 2 e vorkommen! zB even, together, been
  • Unterstreiche alle Wörter mit 5 Buchstaben (oder alle Wörter mit 3 und 5 Buchstaben)
  • Kreise alle Wörter ein, in denen ein Doppelkonsonant oder – vokal vorkommt (getting, soon, less…)
  • Finde jede Buchstabenkombination –rt-  oder   -en-
  • Oder eher einfacher: streiche jedes m durch und kreise jedes i ein!

Oder man ändert die Wortgrenzen:

EI NEZEH NJÄH RIGES AGTZ UEINE RNEUNJ ÄHR IGEN: ICHW EIS SSCHO NWIEM ANKIN DERKR IEGT! DASA GTDIE NEUNJÄ HRIGEZ URZEHNJ ÄHR IGEN:I CHWE IS SSCH ONWIEM ANKE INEKR IEGT!    (bitte altersgerechte Texte auswählen!  ;-))

Ofco urs eiti sals opos siblet ocho osea simp leen glish texti nwhi chyo udele tea llcom masan dcapi tall ett ers. Ju sttak eouta llemp tysp aces andin sertn ewo nes. Pheeeew!

Wichtig für alle Übungen: Kurz halten und nicht überstrapazieren!

Viel Erfolg!

Lili Richter, Wien

 

P.S.: Wenn dieser Beitrag für Sie interessant war, finden Sie vermutlich auch den Blobeitrag “Konzentrations­störungen und mögliche Ursachen” hilfreich.

 

Konzentrations­störungen und mögliche Ursachen

Mädchen voller Konzentration

“Die Kinder heute können sich einfach nicht mehr konzentrieren!” – ein häufiges Gesprächsthema in unseren Konferenzzimmern. Doch was steckt dahinter? Als Konzentrationstrainerin beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit dieser Frage und bin einen großen Schritt weitergekommen, als ich von den frühkindlichen Reflexen erfuhr.

Frühkindliche Reflexe

Mororeflex

Kinder, die sich sehr leicht ablenken lassen, auf die viele Reize scheinbar ungefiltert einprasseln, haben meist noch einen aktiven Mororeflex. Für diese Kinder sind alle Reize gleich stark und das Gehirn kann nicht filtern, es kann Unwichtiges nicht ausblenden. Diese Kinder fallen uns auch auf, weil sie bei Listenings mit Hintergrundgeräuschen kaum etwas verstehen. Der Körper ist ob der Reizüberflutung ständig gestresst und schüttet die Stresshormone Adrenalin und Kortisol aus. Die Strategien mit diesem Problem umzugehen sind vielfältig, die einen sind schüchtern und ziehen sich zurück, andere werden aggressiv und sind permanente Störenfriede in der Klasse.

Symmetrisch Tonischer Nackenreflex (STNR)

Ist der symmetrisch tonische Nackenreflex bei einem Kind noch aktiv (und er ist bei vielen Kindern aktiv), möchte der Körper reflexartig die Hände beugen und die Beine strecken, wenn sich der Kopf beugt oder streckt. Nackenbewegungen sind aber in der Schule permanent notwendig, beispielsweise vom Blick auf die Tafel/Whiteboard zum Blick ins Heft. Darf man sich da wundern, dass diese Kinder im Klassenzimmer kaum sitzenbleiben können? Ihre Hände möchten sich beugen, was Sie beim Schreiben behindert und die Füße möchten sich strecken. Viele setzen sich deshalb intuitiv auf ihre Beine oder schlingen die Beine um die Stuhlbeine. Oft liegt die Ursache für einen noch aktiven symmetrisch Tonischen Nackenreflex am Auslassen der wichtigen Krabbelphase in der Kindheit.

Babkinreflex

Ist hingegen der Greifreflex oder der Babkinreflex noch da, fällt das Schreiben schwer und die Stifthaltung ist verkrampft. Denn wird die Handinnenfläche berührt (zum Beispiel vom Stift), dann krallen sich reflexmäßig die Finger zusammen. Ganz schön schwierig, etwas schreiben zu müssen, wenn die Hand immer ganz etwas anderes tut als man möchte, nicht wahr? Auch verständlich, dass man durch dieses Handicap nicht immer darauf achten kann, wie ein Wort genau geschrieben wird. Und alle nennen einen einfach schlampig…

Alle diese Kinder werden mir mit „Konzentrationsproblemen“ vorgestellt, doch mittlerweile weiß ich, dass dies nur ein Pauschalsymptom für verschiedene Probleme ist, wie beispielsweise Schlafprobleme oder Bauchschmerzen.

Reflexintegrationstraining

Das Wissen über Reflexe und ihre Auswirkungen würde jedem Lehrer guttun. So helfen Sie beispielsweise einem Kind mit aktivem Symmetrisch Tonischem Nackenreflex (STNR), wenn es entweder nur zuhören/zusehen muss oder nur schreiben muss, weil dann die Nackenbewegungen wegfallen. Oder man legt ihm das Buch, aus dem es abschreiben muss, etwas höher hin, damit es den Nacken nicht bewegen muss.

Da dieses Thema durchaus komplex ist, empfehle ich, Kinder mit Konzentrationsproblemen nicht nur zum Psychologen zu schicken, um das Kind auf ADHS zu diagnostizieren, sondern die Eltern auf Reflexintegrationstraining aufmerksam zu machen. So wird das Problem an der Ursache bearbeitet, anstatt die Kinder mit Pillen ruhigzustellen oder funktionstüchtig zu machen.

Empfehlenswerte Informationsquellen:

 

 

 

easy 3. New horizons – noch mehr sneak peeks

Titelbild_easy_3_noch_mehr_sneak_peeks_V3

 

Hier gibt’s weitere Informationen und sneak peeks in easy 3:

Themen und Inhalte

1   Friendship

2   Different countries, different cultures

3   Teenage life

4   Heroes and great achievers

5   Entertainment

Für alle Inhalte (Topics, Units) gilt: altersgerechtreal-lifezeitgemäß.

Characters

Auch die easy-Characters verändern sich (physisch und psychisch!) und wachsen mit den SchülerInnen mit. Mit Eintritt der Pubertät wird die bisher kindliche Anmutung sukzessive zum Teenie-Aussehen und -Benehmen.

Neues Format

Wie Sie im Titelbild oben sehen können, kommt easy 3 im Hochformat.

Storyline

Alle Illus: Lili Richter, Wien *

Die easy-Figuren dienen als ‚roter Faden‘, der für die Kontextualisierung von Inhalten (Geschichten und Realia-Texte im Magazine-Style) sorgt. Die Characters sind nur noch zum Teil ‚Akteure‘. Sie bilden vor allem einen vertrauten Rahmen um die Inhalte (i.e. Kontext als ‚Scaffold‘, d.h. Hilfestellung).

Dieser Zugang entspricht dem real-life-Fokus und der Lebenswelt der SchülerInnen (d.h. es geht nicht mehr um magic und um faszinierende „erfundene Geschichten“). Das zeigt sich deutlich in den längeren Realia-Texten und entsprechenden Textsorten (z.B. blog posts, reviews, diary entries, adverts, etc.)

Noch ein paar sneak peeks mehr…

Ein zentrales Thema bei allen Jugendlichen dieser Altersgruppe: making and keeping friends. Eine reiche Quelle für Texte und Textsorten über Freundschaft(en) sind Young Adult Fiction books – so z.B. eine ‚graphic novel‘.

Unit3A_Text-Sorten_neu

Mira_easy_3

Mehrschrittige Task (skim-scan reading, spoken interaction mit Redemittel als ‚scaffolding‘)

Freddy_easy_3

Working with Words: Wortschatzarbeit im Bereich ‘word classes and word formation’

Unit6_WWW_task

Jennifer_easy_3

You first: Differenzierung-Individualisierung-Personalisierung made easy: komplexe Task (Vorwissen, Recherche, spoken interaction) mit Verweis zu Methodenkompetenz

Unit6_Youfirst_NEU

Adam_easy_3

Sie sehen: Es bleibt (weiterhin) spannend … 😊


* Alle Abbildungen stammen aus der Einreichversion vom Oktober 2020

 

easy in use. Eine Schule berichtet.

Titelbild_V1 easy in use

Seit Beginn des Schuljahres 2020/21 begleiten wir eine Mittelschule, in der die 1. Klassen zum ersten Mal mit easy arbeiten. In den Gesprächen mit den Lehrer/innen erhalten wir wertvolle Rückmeldungen zum Unterrichten und Lernen mit easy.

Das zweite Semester des Schuljahres ist seit einigen Wochen in vollem Gange, Zeit für eine erste Rückschau:

In einem Schuljahr, das von distance learning und Schichtbetrieb geprägt ist, auch noch ein neues Lehrwerk in den 1. Klassen: War das eine besondere Herausforderung?

Lehrer/innen: Am Anfang war die Umstellung natürlich groß, weil sich alle Kolleg/innen neu orientieren mussten: der Umgang mit den 4 Bestandteilen des easy Student’s Kit, alle Schüler/innen bei digi4school / scook anmelden, den Schüler/innen und Eltern zeigen, wie sie die easy App und Mediathek auf ihrem Smartphone installieren können usw. Doch inzwischen haben wir mit den Kindern eine Routine gefunden, die gut funktioniert. Den easy folder haben alle in der Schule, dort bleiben die Teile des Student’s Kit, die wir gerade nicht brauchen. Wir haben den Schüler/innen auch erklärt, dass sie im easy folder die vocab– und grammar-Teile von allen vier Jahren sammeln werden.

Wie sieht Ihre Stundenvorbereitung mit easy aus?

Lehrer/innen: In der derzeitigen schwierigen Phase, in der die Lehrer/innen Präsenz- und Distanzunterricht jonglieren müssen, profitieren alle sehr von der klaren Struktur des easy book mit dem Lernpfad und den Verweisen auf grammar, vocab und auf das easy pad. Das ist eine große Erleichterung bei der Vorbereitung, aber auch die Kinder kommen im distance learning sehr gut zurecht.

Der Teacher’s Guide ist eine sehr wichtige Planungshilfe: Die Vorschläge in der rechten Spalte lesen wir immer! Auch wenn wir nicht alles umsetzen, finden wir interessante Anregungen und neue Ideen.

 

easy_1_TG_S_89
(Ein Klick auf das Bild öffnet eine vergrößerte Ansicht in einem neuen Tab/Reiter)

Eine Lehrerin: Mit easy fällt mir die Planung der Stunden leichter denn je und es spart echt viel Zeit.

Wie kommen easy book und pad im Unterricht zum Einsatz?

Lehrer/innen: In einer produktiven Stunde machen wir eine Doppelseite, oben mit dem Bildimpuls oder kurzen Texten und unten den passenden Tasks. Das funktioniert wirklich gut, weil Input und Tasks genau aufeinander abgestimmt sind. Die Tasks im easy pad eignen sich dann perfekt als Hausübung. Zusätzliche Arbeitsblätter verwenden wir nicht, weil so viel Material im book und im pad vorhanden ist.

Eine Lehrerin: Die Kinder lieben die Wimmelbilder. Sie entdecken alle möglichen Details und fragen nach ganz vielen zusätzlichen Vokabeln. Da sind alle dabei.

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Alle Illus: Lili Richter, Wien

Wie sieht die Wortschatzarbeit mit easy aus?

Lehrer/innen: Grundsätzlich werden Vokabeln ganz viel durch die verschiedenen Tasks im book und pad gefestigt und wiederholt. Die My new words-Seiten im easy book verwenden wir immer als Lernwortschatz und wir verwenden diese Seiten ganz unterschiedlich zum Wiederholen: Manchmal bilden die Schüler/innen Sätze mit den Bildern und Wörtern oder bei den Mind-maps machen sie dann noch eigene Mind-maps.

Eine Lehrerin: Wir haben in Unit 6 statt einer class party eine snowball party geplant und eine Einladung mit WhatsApp gestaltet. Da waren alle mit Eifer dabei.

mindmap_snowball_party

Lehrer/innen: Für die ausführliche Vokabelliste im easy vocab-Teil nehmen wir uns immer genügend Zeit: Wir öffnen die Liste im E-book und die Schüler/innen verwenden in ihrem vocab-Heft einen Textmarker, um die wichtigen Wörter und Phrasen zu markieren. Abschreiben lassen wir die Schüler/innen die Listen nicht mehr. Wir üben dafür die Aussprache der Wörter und Phrasen und sehen uns die Beispielsätze an, denn so erkennen die Schüler/innen, wie die Wörter wirklich verwendet werden. Wir betonen, dass die vielen Phrasen besonders nützlich sind beim Schreiben und Sprechen, z.B. bei den daily routines.

vocab_and_sounds_1_S_26_daily_routines

Wie gehen Sie mit Grammatik in easy um?

Lehrer/innen: Bei den grammar spots ist der Lernpfad sehr hilfreich: Denn einerseits verweist er auf die passende Nummer im easy grammar-Teil, wo die Grammatik mit Beispielen erklärt wird, und andererseits auf die passenden Tasks im easy pad. Das Übungsmaterial im book und im pad ist abwechslungsreich und aus unserer Sicht ausreichend.

Eine Lehrerin: Meine Kollegin und ich finden es gut, dass mit dem magic wand auf eine Struktur oder Besonderheit nur kurz hingewiesen wird, ohne zu einer großen Erklärung auszuholen.

do_not_ist_don_t

Nutzen Sie auch den induktiven Grammatikansatz zum entdeckenden Lernen in easy?

Lehrer/innen: Bisher haben wir immer zuerst die Erklärung im grammar-Teil besprochen und dann haben die Schüler/innen die Aufgabenschritte im Grammar spot gemacht.

Eine Lehrerin: Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die fortgeschrittenen Schüler/innen selbst etwas herausfinden können ohne vorherige Erklärung.

easy_1_book_S_96_grammar_spot

Noch einmal zu den Tasks: Ist hier Ihrer Meinung nach für alle Schüler/innen etwas dabei?

Lehrer/innen: Bei reading und listening sind recht abwechslungsreiche Aufgabenformate mit anspruchsvollen und leichteren Aufgabenstellungen, so dass das Lese- und Hörverstehen sehr vielfältig trainiert wird.
Was die Schüler/innen motiviert, ist, dass sie bei vielen Tasks etwas aus ihrem Leben einbringen können.

Eine Lehrerin: Passend zur Coronazeit, in der viele Menschen zu Hause sind und ein Haustier haben möchten, haben wir in Unit 7 im book auf S. 63, Task 5 die Frage Why is it difficult to have a pet? diskutiert. Die Kinder waren total interessiert und wollten ganz viele Gründe formulieren.

Lehrer/innen: Bei den Schreib- und Sprechaufgaben merkt man natürlich bereits Unterschiede zwischen den leistungsstärkeren und -schwächeren Schüler/innen, aber bei vielen Tasks kann jede/r nach seinem/ihrem Können den Auftrag ausführen und das Lernziel dennoch erreichen.

easy_1_book_S_69_picture of my room

Wie lautet Ihr Zwischenfazit?

Lehrer/innen: Wir glauben, dass der Start mit easy an unserer Schule gut geglückt ist. Wir arbeiten sehr gerne mit easy, vor allem auch wegen der klaren Struktur. Die Schüler/innen sind begeistert von den großen Bildern und auch von den modernen Songs, vor allem lieben sie die easy App.

Wir haben bereits entschieden, dass wir im kommenden Schuljahr mit easy 2 in den 2. Klassen weitermachen und in den 1. Klassen wieder mit easy 1 starten.

Eine Lehrerin: Das Vorbereiten und das Unterrichten macht richtig Spaß. Ich muss sagen: Ich freue mich auf jede Englischstunde mit easy.


Monster_mit_Zauberhut_und_Zauberstab

Wollen Sie noch mehr zur Arbeit mit easy und den didaktischen Möglichkeiten erfahren? Dann könnten diese Blogbeiträge noch interessant sein:

Serie Wortschatzarbeit

(1) Kontextualisierung und Vernetzung
(2) Kontextualisierung und Vernetzung (2)
(3) Lexical chunks – Grundlagen
(4) Vorteile von lexical chunks
(5) best practice
(6) “My new words” im “easy book”

Sie können die gesamte Serie “Wortschatzarbeit” als kostenloses PDF downloaden.

 

easy – Differenzieren & Individualisieren

Komplexe Aufgaben – easy Tasks (Teil 3)

Titelbild_Komplexe Aufgaben Teil 3_V1

Komplexe bzw. anspruchsvollere Tasks beschränken sich in easy nicht auf die Abschnitte Challenge und My task, wie sie in den ersten beiden Beiträgen zum Thema “Komplexe Aufgaben – easy Tasks 1” und “Komplexe Aufgaben – easy Tasks 2” vorgestellt wurden.

Komplexität im easy 1 & 2 book und pad & Hinweise im Teacher’s Guide

Komplexe bzw. anspruchsvollere Tasks sind auch integrierter Bestandteil der Units:

  • In easy 1 & 2 book kommen komplexe Tasks zu verschiedenen Kompetenzbereichen (rezeptiv, produktiv und interaktiv) vor.
  • Die Formate in easy pad dienen vorrangig der Festigung von sprachlichen Mitteln (Grammatik, Wortschatz) und können von den Schüler/innen selbstständig bearbeitet werden. Aber easy pad enthält auch komplexere Aufgabenstellungen.

Im Teacher’s Guide sind komplexe Tasks gekennzeichnet (rote Umrandung) und enthalten sehr oft zusätzliche Hinweise und ergänzende Schritte, z.B. als optionale Pre-/While-/Post-tasks oder Follow-ups), mit denen mehr Komplexität oder ein Bezug zur Lebenswelt der Schüler/innen geschaffen werden können.

Sehen wir uns eine Reihe von Tasks an, mit denen Schüler/innen verschiedene Kompetenzen in komplexerer Form trainieren:

Beispiele aus easy book:

Beispiel 1: easy 1 book, S. 99

Bsp 1
  • Hier können sich die Schüler/innen eine lebensnahe Situation vorstellen und eigene Wünsche ausdrücken, zugleich müssen sie ihr ‘Budget’ im Auge behalten und sich auf die shopping list (= Outcome) mit ihren Partner/innen einigen.

Beispiel 2: easy 1 book, S. 63

Bsp 2
  • ‘Komplex’ heißt nicht unbedingt ‘lange’: Obwohl die Aufgabe scheinbar kurz ist, ermöglich es den Schüler/innen einerseits, ihr ‘Weltwissen’ zu aktivieren, um Gründe nennen zu können, und andererseits sind sie gefordert, diese auf Englisch zu formulieren – mündlich, schriftlich, in Partnerarbeit etc., wie es sich für die Unterrichtssituation am besten anbietet. Für Schüler/innen, die Unterstützung brauchen, kann ich als Lehrer/in Scaffolds (sprachliche Mittel usw.) anbieten.

Beispiel 3: easy 2 book, S. 86-87

Bsp 3
Alle Illus: Lili Richter, Wien
  • Beim Lernziel Talking about superlatives sind zuerst auf S. 86 Karten zu Fantastic animals enthalten und dann auf S. 87 die Anleitung, wie in c) beschrieben.

Diese Teilaufgabe gewinnt an Komplexität, wenn sie z.B. mit Internetrecherche verbunden wird oder die Schüler/innen zur Gestaltung mehrerer Karten wie in der Abbildung angeregt werden. Das entstandene Kartenspiel können die Schüler/innen in Gruppen zur Festigung des Superlativs verwenden – analog zum Beispieldialog der Lehrwerkskinder.

Beispiel 4: easy 2 book, S. 37

Bsp_4
  • Komplexität beschränkt sich nicht auf produktive und interaktive Tasks, sondern spielt auch bei den rezeptiven Kompetenzen, hier: Reading eine Rolle. Damit die Schüler/innen, die Fragen in c) beantworten können, müssen sie über Gründe spekulieren und ihre Überlegungen zum Ausdruck bringen. Solche Fragestellungen sind komplexer als die T/F-Statements in a), für die die Schüler/innen Informationen im Text finden.

Beispiele aus easy pad:

Beispiel 5: easy 2 pad, S. 44

Bsp_5
  • Schritt a) ist repräsentativ für easy pad-Formate: Der Fokus liegt auf der Wiederholung grammatischer Formen (hier: past tense forms) eingebettet in eine Geschichte. Allerdings folgt auf das gap-filling noch ein offener Schritt, in dem die Schüler/innen aufgefordert werden, ein Ende für die Geschichte zu schreiben (sprachliche Mittel als Scaffolds werden bereitgestellt). Damit endet die Bearbeitung nicht mit dem Einsetzen der Verbformen, sondern es rückt das Verstehen des Textes in den Vordergrund. Denn das ist Voraussetzung, bevor sich die Schüler/innen ausdenken können. Dadurch gewinnt die Aufgabe an Komplexität und verschiedene Kompetenzen werden verknüpft.

Beispiel 6: easy 2 pad, S. 44

Bsp_6
  • Der erste Schritt a) ist ein gelenktes Übungsformat, wie sie im easy pad vorkommen: Der Fokus liegt auf der Festigung einer Struktur (hier: comparatives) eingebettet in einen passenden Kontext. Darauf folgt ein anspruchsvollerer nächster Schritt b), bei dem die Lebenswelt der Schüler/innen einbezogen wird und Schritt a) als Model (= Scaffolding) dient. Als Follow-up können die Schüler/innen ihre Poster ebenso vergleichen.

Beispiel 7: easy 2 pad, S. 56

Bsp 7
  • Diese Listening-Tasks sind Teil von Check what you know: Schritt a) setzt auf Verständnis der gehörten Information, wobei die Items unterschiedlich anspruchsvoll sind, Schritt b) fordert als komplexere Erweiterung von a) von den Schüler/innen eine Begründung für false-Statements. Um die letzte Teilaufgabe beantworten zu können, müssen die Schüler/innen das Gehörte interpretieren bzw. daraus Schlussfolgerungen ableiten. Diese dreischrittige Listening-Sequenz bietet durch die unterschiedlich hohen Ansprüche auch Differenzierungsmöglichkeiten.

Fassen wir abschließend die Ansätze in easy zusammen, die Komplexität integrieren:

  • Tasks knüpfen häufig an die eigene Lebenswelt der Schüler/innen an und ermöglichen ihnen, Vor- oder Weltwissen zu aktivieren.
  • Der Zugang bei komplexen Tasks ist offen: Es gibt viele Möglichkeiten der erfolgreichen Umsetzung, bei der die Schüler/innen ihre kommunikativen Kompetenzen (rezeptiv, produktiv und interaktiv) trainieren und unter Beweise stellen können (oft in Kombination).
  • Bei interaktiven und produktiven Tasks ist das Lernergebnis (Outcome) klar definiert, woraus sich ein übergeordnetes Lernziel ableitet.
  • In umfangreicheren komplexen Tasks sind Schritte und Strukturen vorgegeben und es gibt meist ein Scaffolding-Angebot für Schüler/innen, die das in Anspruch nehmen wollen (z.B. sprachliche Mittel oder Ideen); dennoch kommt den Lehrer/innen weiterhin eine zentrale Rolle zu, diese Hilfestellungen zu ergänzen, vor allem auch in Form von Monitoring und Feedback, während die Schüler/innen die Tasks bearbeiten.
  • Komplexe Tasks beinhalten als wichtiges Element sehr oft die Interaktion der Lernenden oder lassen sich einfach um diesen Lernweg ergänzen, z.B. das Lernergebnis präsentieren oder austauschen.
  • Insgesamt regen viele Tasks die Schüler/innen zu problemlösendem, vernetztem Denken und zu individuellen Lösungswegen an und sind daher spannender als kleinschrittige Aufgaben mit vorhersehbaren Antworten.

 

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Gleich geschafft

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