easy in use. Eine Schule berichtet.

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Lili Richter, Wien

Seit Beginn des Schuljahres 2020/21 begleiten wir eine Mittelschule, in der die 1. Klassen zum ersten Mal mit easy arbeiten. In den Gesprächen mit den Lehrer/innen erhalten wir wertvolle Rückmeldungen zum Unterrichten und Lernen mit easy.

Das zweite Semester des Schuljahres ist seit einigen Wochen in vollem Gange, Zeit für eine erste Rückschau:

In einem Schuljahr, das von distance learning und Schichtbetrieb geprägt ist, auch noch ein neues Lehrwerk in den 1. Klassen: War das eine besondere Herausforderung?

Lehrer/innen: Am Anfang war die Umstellung natürlich groß, weil sich alle Kolleg/innen neu orientieren mussten: der Umgang mit den 4 Bestandteilen des easy Student’s Kit, alle Schüler/innen bei digi4school / scook anmelden, den Schüler/innen und Eltern zeigen, wie sie die easy App und Mediathek auf ihrem Smartphone installieren können usw. Doch inzwischen haben wir mit den Kindern eine Routine gefunden, die gut funktioniert. Den easy folder haben alle in der Schule, dort bleiben die Teile des Student’s Kit, die wir gerade nicht brauchen. Wir haben den Schüler/innen auch erklärt, dass sie im easy folder die vocab– und grammar-Teile von allen vier Jahren sammeln werden.

Wie sieht Ihre Stundenvorbereitung mit easy aus?

Lehrer/innen: In der derzeitigen schwierigen Phase, in der die Lehrer/innen Präsenz- und Distanzunterricht jonglieren müssen, profitieren alle sehr von der klaren Struktur des easy book mit dem Lernpfad und den Verweisen auf grammar, vocab und auf das easy pad. Das ist eine große Erleichterung bei der Vorbereitung, aber auch die Kinder kommen im distance learning sehr gut zurecht.

Der Teacher’s Guide ist eine sehr wichtige Planungshilfe: Die Vorschläge in der rechten Spalte lesen wir immer! Auch wenn wir nicht alles umsetzen, finden wir interessante Anregungen und neue Ideen.

 

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(Ein Klick auf das Bild öffnet eine vergrößerte Ansicht in einem neuen Tab/Reiter)

Eine Lehrerin: Mit easy fällt mir die Planung der Stunden leichter denn je und es spart echt viel Zeit.

Wie kommen easy book und pad im Unterricht zum Einsatz?

Lehrer/innen: In einer produktiven Stunde machen wir eine Doppelseite, oben mit dem Bildimpuls oder kurzen Texten und unten den passenden Tasks. Das funktioniert wirklich gut, weil Input und Tasks genau aufeinander abgestimmt sind. Die Tasks im easy pad eignen sich dann perfekt als Hausübung. Zusätzliche Arbeitsblätter verwenden wir nicht, weil so viel Material im book und im pad vorhanden ist.

Eine Lehrerin: Die Kinder lieben die Wimmelbilder. Sie entdecken alle möglichen Details und fragen nach ganz vielen zusätzlichen Vokabeln. Da sind alle dabei.

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Alle Illus: Lili Richter, Wien

Wie sieht die Wortschatzarbeit mit easy aus?

Lehrer/innen: Grundsätzlich werden Vokabeln ganz viel durch die verschiedenen Tasks im book und pad gefestigt und wiederholt. Die My new words-Seiten im easy book verwenden wir immer als Lernwortschatz und wir verwenden diese Seiten ganz unterschiedlich zum Wiederholen: Manchmal bilden die Schüler/innen Sätze mit den Bildern und Wörtern oder bei den Mind-maps machen sie dann noch eigene Mind-maps.

Eine Lehrerin: Wir haben in Unit 6 statt einer class party eine snowball party geplant und eine Einladung mit WhatsApp gestaltet. Da waren alle mit Eifer dabei.

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Lehrer/innen: Für die ausführliche Vokabelliste im easy vocab-Teil nehmen wir uns immer genügend Zeit: Wir öffnen die Liste im E-book und die Schüler/innen verwenden in ihrem vocab-Heft einen Textmarker, um die wichtigen Wörter und Phrasen zu markieren. Abschreiben lassen wir die Schüler/innen die Listen nicht mehr. Wir üben dafür die Aussprache der Wörter und Phrasen und sehen uns die Beispielsätze an, denn so erkennen die Schüler/innen, wie die Wörter wirklich verwendet werden. Wir betonen, dass die vielen Phrasen besonders nützlich sind beim Schreiben und Sprechen, z.B. bei den daily routines.

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Wie gehen Sie mit Grammatik in easy um?

Lehrer/innen: Bei den grammar spots ist der Lernpfad sehr hilfreich: Denn einerseits verweist er auf die passende Nummer im easy grammar-Teil, wo die Grammatik mit Beispielen erklärt wird, und andererseits auf die passenden Tasks im easy pad. Das Übungsmaterial im book und im pad ist abwechslungsreich und aus unserer Sicht ausreichend.

Eine Lehrerin: Meine Kollegin und ich finden es gut, dass mit dem magic wand auf eine Struktur oder Besonderheit nur kurz hingewiesen wird, ohne zu einer großen Erklärung auszuholen.

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Nutzen Sie auch den induktiven Grammatikansatz zum entdeckenden Lernen in easy?

Lehrer/innen: Bisher haben wir immer zuerst die Erklärung im grammar-Teil besprochen und dann haben die Schüler/innen die Aufgabenschritte im Grammar spot gemacht.

Eine Lehrerin: Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die fortgeschrittenen Schüler/innen selbst etwas herausfinden können ohne vorherige Erklärung.

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Noch einmal zu den Tasks: Ist hier Ihrer Meinung nach für alle Schüler/innen etwas dabei?

Lehrer/innen: Bei reading und listening sind recht abwechslungsreiche Aufgabenformate mit anspruchsvollen und leichteren Aufgabenstellungen, so dass das Lese- und Hörverstehen sehr vielfältig trainiert wird.
Was die Schüler/innen motiviert, ist, dass sie bei vielen Tasks etwas aus ihrem Leben einbringen können.

Eine Lehrerin: Passend zur Coronazeit, in der viele Menschen zu Hause sind und ein Haustier haben möchten, haben wir in Unit 7 im book auf S. 63, Task 5 die Frage Why is it difficult to have a pet? diskutiert. Die Kinder waren total interessiert und wollten ganz viele Gründe formulieren.

Lehrer/innen: Bei den Schreib- und Sprechaufgaben merkt man natürlich bereits Unterschiede zwischen den leistungsstärkeren und -schwächeren Schüler/innen, aber bei vielen Tasks kann jede/r nach seinem/ihrem Können den Auftrag ausführen und das Lernziel dennoch erreichen.

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Wie lautet Ihr Zwischenfazit?

Lehrer/innen: Wir glauben, dass der Start mit easy an unserer Schule gut geglückt ist. Wir arbeiten sehr gerne mit easy, vor allem auch wegen der klaren Struktur. Die Schüler/innen sind begeistert von den großen Bildern und auch von den modernen Songs, vor allem lieben sie die easy App.

Wir haben bereits entschieden, dass wir im kommenden Schuljahr mit easy 2 in den 2. Klassen weitermachen und in den 1. Klassen wieder mit easy 1 starten.

Eine Lehrerin: Das Vorbereiten und das Unterrichten macht richtig Spaß. Ich muss sagen: Ich freue mich auf jede Englischstunde mit easy.


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Wollen Sie noch mehr zur Arbeit mit easy und den didaktischen Möglichkeiten erfahren? Dann könnten diese Blogbeiträge noch interessant sein:

Serie Wortschatzarbeit

(1) Kontextualisierung und Vernetzung
(2) Kontextualisierung und Vernetzung (2)
(3) Lexical chunks – Grundlagen
(4) Vorteile von lexical chunks
(5) best practice
(6) “My new words” im “easy book”

Sie können die gesamte Serie “Wortschatzarbeit” als kostenloses PDF downloaden.

 

easy – Differenzieren & Individualisieren

Tanja Greil ist seit 2004 Fachdidaktikerin für Englisch an der Universität Salzburg. Als Englischlehrerin war sie in verschiedenen Schulen und in der Erwachsenenbildung tätig. Neben allen didaktischen Fragen rund um den Englischunterricht beschäftigt sie ihre Familie, mit der sie in Tirol lebt.

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