Komplexe Aufgaben – easy Tasks (Teil 1)

Titelbild_Komplexe Aufgaben Teil 1_V2

1. Was sind komplexe Aufgaben?

In der Broschüre des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung Die Mittelschule: Änderungen ab dem Schuljahr 2020 /21 im Überblick [1], S. 32, widmet sich im Abschnitt FAQs ein Unterkapitel dem Thema „Aufgabenstellungen / Schularbeiten“. Darin wird die Frage „Was sind komplexe Aufgabenstellungen?“ wie folgt beantwortet:

„Der Komplexitätsgrad einer Aufgabenstellung zeigt sich darin, welche Art der Denkleistungen die Aufgabenstellung von Schülerinnen und Schülern fordert und welche Wege der Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung Schülerinnen und Schüler beschreiten, um zu einer Lösung zu kommen. Einen Plan entwickeln, Daten und Belege verwenden, Lösungswege argumentieren sind komplexe Anforderungen und stellen somit einen höheren kognitiven Anspruch dar, als das Wiedergeben von Informationen und Fakten oder das Anwenden von einfachen Verfahren. Da komplexe Aufgabenstellungen das strategische und problemlösungsorientierte Denken fördern, sind im Unterricht auch Schülerinnen und Schüler, die dem Leistungsniveau „Standard“ zugeordnet sind, mit komplexen Aufgabenstellungen zu konfrontieren und bei deren Bearbeitung und Bewältigung zu unterstützen.“

Aufgaben werden hier nach Webbs Depth of Knowledge [2] in vier Stufen (Levels) eingeteilt:

Webbs Depth of Knowledge
Webbs Depth of Knowledge

Komplexe Aufgabenstellungen fallen weitgehend in die Stufen 3 oder 4 nach Webb, in denen Lernende gefordert sind, strategisches oder erweitertes Denken anzuwenden und Kompetenzen zur Aufgabenbewältigung benötigen – Kompetenz als Verbindung von „Wissen, Können und Handeln“ [3].

Monster_mit_Zauberhut_und_Zauberstab

Der dahinter liegende Grundgedanke ist: „Das tägliche Leben ist komplex. Um unsere Schülerinnen und Schüler im Alltag gut handlungsfähig zu machen, sollten sie auch im Schulalltag regelmäßig und selbstverständlich mit komplexen Aufgaben konfrontiert werden.“ (Bergmann/Rothböck 2015) [4]

Was sind komplexe Aufgaben konkret für den Fremdsprachenunterricht, in dem die Entwicklung kommunikativer Kompetenz das übergeordnete Lernziel darstellt?

Beantworten wir die Frage mit Beispielen aus easy:

2. Welche komplexen Aufgabenstellungen finde ich in easy?

easy integriert Tasks, die von den Schüler/innen komplexere Denkleistungen erfordern oder ihnen individuelle Lösungswege ermöglichen, in verschiedener Weise:

  • Challenge: dieser Abschnitt kommt im easy 2 book in jedem der fünf Topics einmal vor als Abschluss einer Unit. Eine Challenge umfasst meist einen längeren schriftlichen Impuls und mehrere anspruchsvolle Tasks, die über die bloße Wiederholung von bekannten Inhalten hinausgehen.
    Was diese Abschnitte komplex macht, sehen wir uns weiter unten an.
  • My Task: diese mehrschrittigen Aufgabenstellungen mit einem klar definierten Outcome bilden schon im easy 1 book den Abschluss jedes Topic.
    Diese Art komplexer Tasks steht im Fokus des Blogbeitrags Komplexe Aufgaben – easy Tasks (Teil 2)„.
  • einzelne komplexe Tasks, die mehrschrittiger oder offener angelegt sind, als Teil einer Unit im easy 1 & 2 book & pad
    Beispiele dafür finden Sie im BlogbeitragKomplexe Aufgaben – easy Tasks (Teil 3)„.
Komplexe Tasks sind im easy 2 Teacher’s Guide markiert und nach Webbs Stufen ausgezeichnet.

 

Sehen wir uns Beispiele von Challenge-Tasks genauer an:

Challenge

challenge_symbol

Im easy 2 book ist, wie oben schon erwähnt, in jedem Topic am Ende einer der drei Units ein Challenge-Abschnitt mit verschiedenen Tasks enthalten, zum Beispiel:

Reflecting on how you spend your free time

(Teil von Topic 4, am Ende von Unit 10: Free Time in easy 2 book, S. 86-87):

Diese Challenge bildet den Abschluss des grundsätzlich vertrauten Themenbereichs free time mit dem übergeordneten Lernziel: reflecting on how you spend your free time.

Der schriftliche Impuls ist eine Art ‚psychologischer‘ Test mit einer ‚Auswertung‘ zu Freizeittypen, ein Test wie ihn die Schüler/innen möglicherweise aus Teen Magazines kennen. So entsteht ein Bezug zu ihrer Lebenswelt nicht nur allgemein über das Thema free time, sondern auch über diese Textsorte.

10_Free_Time

Die einzelnen Tasks auf der Seite darunter sind nach Webbs Depth of Knowledge unterschiedlich komplex: Sie können teilweise der Stufe 2, aber auch der Stufe 3 zugeordnet werden. Letzteres ermöglicht den Schüler/innen, verschiedene kommunikative Kompetenzen (schriftliche Produktion, mündliche Interaktion) mit problemlösungsorientiertem und strategischem Denken zu kombinieren.

free_time_type

Tasks 1 und 2 gehen über reines checking comprehension hinaus, für die es nicht die eine richtige Antwort gibt. Sie umfassen mehrere Schritte und stellen einen persönlichen Bezug zu den Schüler/innen her.
Es wird außerdem kritische Reflexion angeregt: In Task 2 sind die Schüler/innen aufgefordert, ihr Testergebnis zur eigenen Selbstwahrnehmung in Relation zu setzen – und schriftlich zu begründen (Webb Stufe 3).

Task 3a ist ein geschlossenes Format, mit dem Leseverstehen überprüft wird; dazu müssen die Schüler/innen Informationen aus den Sprechblasen und dem Impuls kombinieren (Webb Stufe 2).

Task 3b erfordert schriftliche Produktion: Die Aufgabenstellung ist offen und die Schüler/innen sind frei in der Gestaltung (Webb Stufe 3).
Für Schüler/innen, die Hilfestellungen benötigen, steht aber auch ein Scaffolding-Angebot zur Verfügung: einerseits durch die Auswahl an Ideen von ‚Freizeittypen‘ und die bereit gestellten lexical chunks; andererseits dienen die ‚Testauswertungen‘ auf S. 86 als Model texts.

Task 4 ermöglicht den Schüler/innen mündliche Interaktion in der Form eines Rollenspiels, das mit einem (zumindest lebensnahen) Setting, vier Rollen und einem Outcome lose vorstrukturiert ist:

  • Problemlösendes Denken ist notwendig, weil die Rollen ein gewisses Dilemma in sich bergen. Die Schüler/innen haben die Challenge, Vorschläge zu machen, Kompromisse zu schließen und sich auf etwas zu einigen: a list of weekend activities (= Outcome). (Webb Stufe 3)
  • Als Scaffolding können die Schüler/innen das Vorwissen aus den vorangehenden Tasks verwenden, aber es stehen auch einige sprachliche Mittel zur Verfügung.
  • Für die Durchführung bieten sich noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten und Formen des Scaffolding an, z.B.:
    • Role cards, die die Schüler/innen selbst mit typischen Eigenschaften oder likes/dislikes ergänzen;
    • andere, selbstgewählte Rollen als die vorgegebenen;
    • konkrete Vorgaben zur Präsentation des Outcome usw.

It’s magic! als creative, collaborative writing task bildet den Abschluss der Challenge-Seiten. Hier können die Schüler/innen ihre eigenen Ideen mit jenen der anderen Gruppenmitglieder verbinden und sprachlich umsetzen, außerdem bekommen sie Gelegenheit zur Präsentation und Bewertung (Webb Stufe 3).

Andere Challenge-Seiten bieten auch komplexe Tasks nach Webbs Stufe 4, die die Schüler/innen zu erweitertem Denken anregen und auch mehr Zeit und Ressourcen beanspruchen. Das Beispiel unten zeigt, dass die Schüler/innen hier zunächst Ideen entwickeln, diese visuell umsetzen können (als Zeichnung oder als Collage mit Bildern aus dem Internet, Zeitschriften usw.), dann aber auch ihre ‚Erfindung‘ und deren Funktionen schriftlich beschreiben und schließlich präsentieren (ob mit mündlicher Erklärung oder als Posterpräsentation / gallery walk).

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Illu: Lili Richter, Wien

(easy 2 book, S. 31)

Im nächsten Blogbeitrag „Komplexe Aufgaben – easy Tasks (Teil 2)“ sehen wir uns Beispiele von My task-Seiten an und was ihre Komplexität ausmacht.

 


[1] Abrufbar unter: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulsystem/sa/ms.html

[2] Webb beschreibt in diesem Artikel die vier Levels: Webb, N. L. (2007). Issues Related to Judging the Alignment of Curriculum Standards and Assessments. Applied Measurement in Education, 20(7), 7-25.

[3] Siehe das Vorwort von Bildungsminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann in der BMBWF-Broschüre Das Pädagogik-Paket (2020, S. 5), abrufbar unter: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/zrp/pp.html

[4] Bergmann, L., & Rothböck, J. (2015). 5 Minuten für Aufgabenkultur. Abrufbar unter: https://www.lernende-schulen.at/pluginfile.php/3538/mod_folder/content/0/5mf039_Aufgabenkultur.pdf?forcedownload=1


Differenzierung durch Wahlmöglichkeiten – Creating Learning Opportunities

Titelbild_V1_Diff_durch_Wahlmöglichkeiten

In den Lehrplänen für die Mittelschulen[1], S. 11, und die AHS[2], S. 14, wird im fünften allgemeinen didaktischen Grundsatz zurFörderung durch Differenzierung und Individualisierungbei der methodisch-didaktischen Gestaltung „die Berücksichtigung der jeweils aktuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler“ betont. Neben den Möglichkeiten, die verschiedene Sozialformen (Einzel-, Partner- und verschiedene Gruppenarbeiten) sowie offene Lernformen bieten, wird die große Bedeutung von „Wahlmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler“ hervorgehoben.

Zusätzliche Lernwege und -gelegenheiten zu bestehenden Tasks in easy

In diesem Beitrag wollen wir uns ansehen, wie ich als Lehrer/in zusätzliche Lernwege und Lerngelegenheiten (Learning Opportunities) zu bestehenden Impulsen und Tasks im Lehrwerk schaffen kann und die Schüler/innen dadurch Wahlmöglichkeiten bekommen.

Dazu einige Beispiele aus easy 2 book

Wie in easy 1 finden wir auch in easy 2 book zahlreiche Bildimpulse. „Aus didaktisch-methodischer Sicht sind die Einsatzmöglichkeiten von Bildern, besonders bei Schülern mit Lernschwierigkeiten, nahezu endlos.“ (Haß/Kieweg 2012 [3], S. 247). So kann mit Bildern Vor- oder Weltwissen oder bekannter Wortschatz aktiviert werden, z.B. mit Fragen, von denen die Schüler/innen einige auswählen und zu zweit Antworten finden: Which museums do you know?, What can you do/see at an art museum? What are some rules for museums?

easy_2-book_p_100
Alle Illus: Lili Richter, Wien

Bilder eignen sich aber auch für zusätzliche Aktivitäten, bei denen die Schüler/innen einen persönlichen Bezug herstellen können:

weekend activities

Personalisierung kann ich schaffen mit Anleitungen, durch die die Lernenden ihre Ideen einbringen können: Create your mind-map of weekend activities. Sie kann auch mit Partner- oder Gruppenarbeit für mehr Interaktion und Kollaboration verbunden werden: In your groups, compare your mind-maps. Which activities are the same? Which are different?

Input aus dem Lehrwerk, sei es Text, Text mit Bild oder auch gesprochene Sprache, kann ich verwenden, um die Schüler/innen aktiv beim Entdecken von grammatischen Strukturen, von Wortbedeutungen und Wortfeldern oder anderen Mustern miteinzubeziehen:

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Mit diesem Beispiel kann ich einen induktiven Grammatikansatz einbringen: Die Schüler/innen versuchen, die Parallelen bei den Verbformen zu beschreiben; mit weiteren Leitfragen (When are they walking home? What are they talking about? What are Jennifer’s plans? And Alex’s? Make a list.) zur Bedeutung dieser Zeitform können sie erkunden, weshalb diese Form in diesem Gespräch verwendet wird. Diese Form der Erkundung zeigt den Schüler/innen alternative Lernwege zur herkömmlichen Präsentation der Grammatikregeln auf, in der sie eine aktive Rolle einnehmen.

Der Input kann später zumindest teilweise als Modell dienen, wenn die Schüler/innen über ihre eigenen Pläne sprechen.

Neben Bildimpulsen und Input kann ich zusätzliche Lerngelegenheiten durch Erweiterung von Lehrwerksaufgaben entwickeln. Nehmen wir das Beispiel einer Schreibaufgabe:

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Zur Task-Bewältigung stehen den Schüler/innen je ein Bildimpuls zur Verfügung, zwei für die Textsorte relevante Hinweise (Titel und past simple) und einige sprachliche Mittel. Für manche Schüler/innen können aber zusätzlich pre-writing tasks eine sinnvolle Hilfestellung (=Scaffolding) sein. Ich kann verschiedene Optionen anregen: z.B. dass die Schüler/innen weitere nützliche Wörter und Phrasen sammeln; sich die Szenen, die den abgebildeten Bildern vorausgehen, skizzieren; ihren Partner/innen von dem Unfall zuerst mündlich erzählen. Auch für die post-writing-Phase kann ich weitere Lerngelegenheiten schaffen, indem die Schüler/innen ihre Stories austauschen und sich Feedback geben oder in Kleingruppen ihre fertigen Geschichten vortragen.

Für produktive Tasks (Speaking und Writing) kommt der pre- und post-task-Phase eine wichtige Bedeutung zu, damit Schüler/innen verschiedene Strategien und Wege zur Aufgabenerfüllung erlernen.

Bei den produktiven und interaktiven Tasks bietet es sich oft an, weitere Wahlmöglichkeiten zu schaffen, z.B. um Aufgaben für die Schüler/innen persönlicher oder authentischer zu machen. Bei der oben gezeigten Schreibaufgabe kann statt den vorgegebenen Bildern den Schüler/innen die Option eröffnet werden, über einen eigenen Unfall zu schreiben.

Oder wenn sich Schüler/innen mit einem Thema wenig identifizieren können, kann ich zusätzlich eine andere Kommunikationssituation anbieten:

easy_2-book_p_35Für Schüler/innen, die wenig oder nicht gerne lesen, können die Antworten wenig authentisch ausfallen und die Motivation für das Interview gering sein. Wenn sie aber Gelegenheit bekommen über andere habits zu sprechen, die auf sie tatsächlich zutreffen (z.B. listening to music, playing computer games), können sie die Interviewsituation als lebensnäher erleben.

Abschließend können wir die beschriebenen zusätzlichen Learning Opportunities, die sich aus im Lehrwerk enthaltenen Materialien ergeben, und die Lernpotenziale für die Schüler/innen (in der Grafik: SuS) zusammenfassen:

Grafik: Tanja Greil

Bei allen genannten Bereichen spielt die Möglichkeit zur Partner- und Kleingruppenarbeit eine wichtige Rolle: „Peer interaction can provide valuable language learning opportunities in a variety of classroom settings when teachers carefully consider their students, instructional goals, and classroom logistics to find ways to allow their students to reap the benefits of peer interaction in their language learning.“ (Adams 2018 [4], S. 14)

 


[1] Lehrplan Mittelschulen abrufbar unter: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung/Bundesnormen/20007850/Lehrpl%c3%a4ne%20-%20Neue%20Mittelschulen%2c%20Fassung%20vom%2019.06.2020.pdf

[2] Lehrplan AHS abrufbar unter: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung/Bundesnormen/10008568/Lehrpl%c3%a4ne%20%e2%80%93%20allgemeinbildende%20h%c3%b6here%20Schulen%2c%20Fassung%20vom%2005.12.2020.pdf

[3] Haß, F., & Kieweg, W. (2012). I can make it! Englischunterricht für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten. Seelze: Klett, Kallmeyer.

[4] Adams, R. (2018). Enhancing student interaction in the language classroom [pdf] Part of the Cambridge Papers in ELT series. Abrufbar unter: https://www.cambridge.org/elt/blog/wp-content/uploads/2018/05/CambridgePapersinELT_EnhancingInteraction_2018.pdf?utm_source=wobl&utm_medium=blog&utm_content=woblcontent&utm_campaign=Evolve&utm_class=download

 

Individualisierung durch Scaffolding

Titelbild_V3

Im Lehrplan für die Mittelschulen [1], S. 11, wird Individualisierung gemeinsam mit Personalisierung und Differenzierung als Aufgabe der Schule beschrieben, um „(…) den Schülerinnen und Schülern die jeweils passenden Zugangsmöglichkeiten zu eröffnen, damit sie aktiv und zunehmend eigenständig ihre individuellen Leistungspotenziale und besonderen Begabungen entfalten können.“ Dabei wollen wir Individualisierung nicht im strengen Sinn als „the maximum form of differentiation“ (Eisenmann 2019 [2], S. 58) mit individuellen Anleitungen für jede einzelne Schüler/in auslegen, da dies im täglichen Unterrichtsgeschehen kaum umzusetzen ist. Stattdessen sehen wir uns Individualisierung durch Scaffolding genauer an:

Scaffolding als Unterstützungsangebot, das den Schüler/innen bereitgestellt wird und bei dem die Lernenden individuell entscheiden, ob sie es in Anspruch nehmen wollen oder nicht (Hallet 2013 [3], S. 10 und Eisenmann 2019, S. 58).

EIN Lernziel für ALLE

Scaffolding im wörtlichen Sinne ist ‚das Gerüst‘ und genau diese Funktion erfüllen Scaffolds oder Handlungshilfen auch im Fremdsprachenunterricht: Alle Schüler/innen sollen mit Hilfe verschiedener Scaffolds das Lernziel erreichen und eine offene oder auch komplexe kommunikative Aufgabe (Task) bewältigen können. Es geht nicht darum, komplexe Tasks leichter zu machen, sondern den Lernenden ausreichend Lernstimuli und Unterstützung zur Bewältigung der Tasks zur Verfügung zu stellen.

Welche Scaffolds finden wir in easy?

Grafik: Tanja Greil

Beispiele zu allen Scaffolds aus easy 2 book:

Beispiel 1 (easy 2 book, S. 18 & 19)

Eine zentrale Form des Scaffolding stellt in easy die Einbettung aller Units und aller Impulse in die Storyline rund um Mira und ihre Freunde dar: dieses Setting und die Charaktere werden zu Beginn von easy 1 eingeführt, durchgehend visuell unterstützt und weiterentwickelt. So ist den Schüler/innen dieser Kontext in easy 2 bereits vertraut und sie können neuen Input dazu in Beziehung setzen:

Alex - new pupil
Alle Illus: Lili Richter, Wien

Alex_task_4

Alex_task_6

Sowohl Input als auch die dazugehörigen Tasks sind in die Storyline eingebettet und bieten den Schüler/innen ein ‚Gerüst‘ und die Möglichkeit der Identifikation.

Beispiel 2 (easy 2 book, S. 51):

Sprachliche Mittel und modellhafte Äußerungen zählen zu den am häufigsten bereit gestellten Scaffolds für produktive und interaktive Tasks. Sie können eine mündliche Interaktion in Gruppen oder zu zweit erleichtern:

easy_2_book_p_51Die Scaffolds kann ich als Lehrer/in noch ausbauen, wenn ich die Schüler/innen zu mehr Sprachproduktion und einem breiteren Spektrum an sprachlichen Mitteln anregen möchte.

Beispiel 3 (easy 2 book, S. 53):

Pre-fabricated chunks spielen auch bei der Bewältigung von Writing tasks eine wichtige Rolle:

easy_1_book_p_53Für diese Schreibaufgabe erhalten die Schüler/innen zugleich Tipps (= how to-Strategien) als weiteres Scaffold zum Verfassen der Geschichte. Für Schüler/innen, die noch mehr Hilfestellung benötigen, können weitere sprachliche Mittel erarbeitet werden oder in Partnerarbeit (= Interaktion & Kollaboration) als Brainstorming angeregt werden. Das Scaffold in Form der Tipps kann ich um konkrete Beispiele ergänzen (How can you describe the scary forest? Which adverbs of manner could you use?), damit die Schüler/innen wissen, was gemeint ist.

Beispiel 4 (easy 2 book, S. 91):

Content points als Teil von Tasks geben den Schüler/innen eine inhaltliche Struktur und Reihenfolge für interaktive oder produktive Tasks vor:

In den Anleitungen wird auch Interaktion und Kollaboration angeregt, wodurch sich die Schüler/innen gegenseitig bei der Ideensuche, beim Entscheiden und beim Formulieren unterstützen können. Für diese Art lebensnaher Aufgaben bieten sich weitere Scaffolds an: z.B. als how to-Strategie die Internetrecherche (siehe easy how tos), um authentische Informationen zu bekommen, oder konkrete Vorgaben, wie die Informationen gesammelt werden sollen und das Ergebnis präsentiert werden soll (= Teil der Vorstrukturierung von Tasks).

Der Vorstrukturierung von Tasks kommt eine besondere Bedeutung zu: je komplexer die Aufgaben, desto wichtiger diese Form des Scaffolding.

Beispiel 5 (easy 2 book, S. 57):

easy_2_book_p_57Die detaillierte Vorstrukturierung einzelner Schritte macht den Schüler/innen den Ablauf des Schreibprozesses bewusst und was zu beachten ist. Sie enthält auch visuelle Elemente: Es werden weitere Ideen bildlich dargestellt und es wird eine Mindmap zur Ideensammlung angeregt.

Visuelle Unterstützung ist aber nicht nur für die Entwicklung der produktiven Kompetenzen nützlich, sondern stellt auch wichtiges Scaffolding bei den rezeptiven Kompetenzen Reading und Listening dar:

Beispiel 6 (easy 2 book, S. 100):

easy_2_book_p_100

Bilder können mehrere Funktionen erfüllen:

  1. Sie schaffen einen situativen Kontext (hier: das Museum),
  2. sie aktivieren Vor- oder Weltwissen,
  3. sie erleichtern das Verstehen von Input (schriftlich oder mündlich) und
  4. sie können zugleich auch als Modell oder Impuls dienen für Beispiele, die die Schüler/innen dann selbst produzieren (hier z.B. die Verbotsschilder).

Die Beispiele zeigen, dass Scaffolds schon im Buch häufig in Kombination und nicht einzeln auftreten, dass ich aber als Lehrer/in noch weitere Scaffolds beisteuern kann und damit ein breiteres Unterstützungsangebot verfügbar mache, aus dem die Schüler/innen je nach Bedarf auswählen können.

Während die Schüler/innen eine kommunikative Aufgabe bearbeiten, spielt das Monitoring und das Feedback, das ich als Lehrer/in anbiete, noch eine weitere wichtige Form des Scaffolding dar.

Zusammenfassend möchte ich noch einmal die Frage aufgreifen:

Wie funktioniert Individualisierung durch Scaffolding?

Grafik_Individualisierung durch Scaffolding
Grafik: Tanja Greil

Die Individualisierung durch Scaffolding kann gelingen, wenn ich für alle Schüler/innen EIN Lernziel definiere, das sie durch die Bewältigung einer Aufgabe erreichen sollen, und verschiedene Formen des Scaffolding als Unterstützung zur Erreichung des Lernziels anbiete. Schüler/innen können Scaffolds heranziehen – oder auch nicht, wenn sie die Aufgabe bereits ohne Scaffolds bewältigen können.


[1] abrufbar unter: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung/Bundesnormen/20007850/Lehrpl%c3%a4ne%20-%20Neue%20Mittelschulen%2c%20Fassung%20vom%2019.06.2020.pdf

[2] Eisenmann, M. (2019). Teaching English: Differentiation and Individualisation. Paderborn: Schöningh.

[3] Hallet, W. (2013). Die komplexe Kompetenzaufgabe. Der fremdsprachliche Unterricht Englisch, 124, 2-11.

 

Das sagen VerwenderInnen über easy 1

 

easy 1 ist nun bereits seit einigen Monaten an österreichischen Schulen. Das sagen Verwenderinnen und Verwender des neuen Lehrwerks über ihre bisherigen Erfahrungen.

Schulstart und Eingewöhnung

schulstart_ist_geglückt.

gewöhnen_richtige_Wahl

Arbeit mit easy macht Spaß

Das Unterrichten mit easy macht Spaß

 

Begeisterung-bei-der-Arbeit-mit-easy-hält-an.

eignet sich gut für den Unterricht

Durchgehende Story

durchgängige story ist super

 

Aufgaben (analog und digital)

Aufgaben sind gut gewählt

 

interaktive Übungen auf scook

 

Teacher’s Guide

hilfreich ist der Teacher‘s Guide

vorgehen wie im Teachers Guide beschrieben

Songs, easy-App, Digitales

Alle Kinder haben die easy-App installiert

arbeiten sehr gerne mit der App

Hörbeispiele

Super Hörbeispiele

mit scook lassen sich auch diese Anfangsschwierigkeiten sehr gut meistern

 

Ausblick easy 2

gespannt auf das zweite Buchfreue ich mich auf easy 2

Werbung für die easy-Schulbuchreihe macheFeedback

Wie sind Ihre Erfahrungen mit easy? Schreiben Sie eine Mail an easy@veritas.at oder hinterlassen Sie hier einen Kommentar. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Lehrerpaar

 

Der Titel ist Programm: easy 3. New horizons

 

Mit easy 3 tun sich wirklich neue Horizonte auf, es kommen einige Änderungen, auf die wir Ihnen hier einen Vorgeschmack geben wollen.

Neues Format

Wie Sie im Titelbild oben sehen können, kommt easy 3 im Hochformat.

Warum vom „Notebook“ (Querformat) zum „Tablet“ bzw. Smartphone-Screen (Hochformat)? → Hochformat ist das gängige Leseformat und kommt den zunehmend längeren Lesetexten im book (i.e. Magazine-Style mit Realia-Texten und Fotos bzw. Foto-Illu-Collagen) entgegen.

Storyline

Alle Illus: Lili Richter, Wien *

Die easy-Figuren dienen als ‚roter Faden‘, der für die Kontextualisierung von Inhalten (Geschichten und Realia-Texte im Magazine-Style) sorgt. Die Characters sind nur noch zum Teil ‚Akteure‘. Sie bilden vor allem einen vertrauten Rahmen um die Inhalte (i.e. Kontext als ‚Scaffold‘, d.h. Hilfestellung).

Dieser Zugang entspricht dem real-life-Fokus und der Lebenswelt der SchülerInnen (d.h. es geht nicht mehr um magic und um faszinierende „erfundene Geschichten“). Das zeigt sich deutlich in den längeren Realia-Texten und entsprechenden Textsorten (z.B. blog posts, reviews, diary entries, adverts, etc.)

Themen und Inhalte

1   Friendship

2   Different countries, different cultures

3   Teenage life

4   Heroes and great achievers

5   Entertainment

Für alle Inhalte (Topics, Units) gilt: altersgerechtreal-lifezeitgemäß

Weiters: stärkerer Fokus auf Landes- und Kulturkunde (siehe Abb. unten), mehr fact/info-orientiert.

Characters

Auch die easy-Characters verändern sich (physisch und psychisch!) und wachsen mit den SchülerInnen mit. Mit Eintritt der Pubertät wird die bisher kindliche Anmutung sukzessive zum

Teenie-Aussehen und -Benehmen, z.B.:

  • Mira entwickelt sich sichtbar körperlich (Brustansatz, Frisur) und kämpft mit einer schwierigen Entscheidung …
  • Lilly ist erstmals verliebt und vertraut sich ihrem Tagebuch an …
  • Jennifer bleibt sportiv, wird aber ‚weiblicher‘ (cropped top, chinos) und wird sich ihres irischen Backgrounds bewusst …
  • Freddy, Miras älterer Bruder, schießt sichtlich in die Höhe, war ja bereits in Bd 2 launisch und verliebt …

Es bleibt jedenfalls spannend … 😊


* Alle Abbildungen stammen aus der Einreichversion vom Oktober 2020

 

 

Differenzieren in der ASO – it’s so easy!

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Differenzierung ist geradezu zu einem „buzz word“ geworden, das häufig als übergeordneter Begriff für Personalisierung und Individualisierung verwendet oder sogar damit gleichgesetzt wird.

Differenzieren ja, klar – aber …?

Oftmals wird Differenzierung nicht als individuelles Lernkonzept für jede Leistungsstufe umgesetzt, sondern Aufgabenstellungen werden einfach in Umfang und Komplexität reduziert, siehe dazu auch Tanja Greils Beitrag Differenzierung, Individualisierung und Personalisierung – Eine Annäherung (August 2020):

„Es geht nicht darum, die sprachliche Aufgabe selbst leichter zu machen, sondern … ein flexibles ‘Gerüst’ (i.e. an Hilfestellungen) bereitzustellen, damit alle SchülerInnen die Aufgabe schaffen können.“

Mit „Mira’s magic world“ ist es mir sogar in einer Sonderschulklasse mit 4 unterschiedlichen Lernstufen (ASO 4 – ASO 8) möglich, individuell auf den Leistungsstand jedes einzelnen Kindes einzugehen und trotzdem am selben bzw. im selben Kapitel zu arbeiten.

Anhand eines praktischen Stundenbildes möchte ich Ihnen im Folgenden Impulse zur inneren Differenzierung anbieten.

easy 1 – UNIT 2 / Topic 1

Ich unterrichte in meiner Klasse fünf Schüler*innen mit Verhaltens- oder Lernbeeinträchtigung. Dabei versuche ich, den Lehrplan der 4., 5., 6 und 8. ASO zeitgleich zu erfüllen – was nicht immer einfach ist. 😊 In Englisch ist das mit dem neuen Lehrwerk für mich aber absolut „easy“ und außerdem lieben meine Kinder die unterschiedlichen (Bild-) Impulse rund um unsere Lieblingshexe.

Ein Praxisbeispiel aus den ersten Schulwochen

Zu Beginn der Stunde betrachten wir einmal gemeinsam das neue Impulsbild „My school things“.

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Alle Illus von Lili Richter, Wien

Erste Eindrücke werden bereits auf Englisch oder Deutsch genannt. Jedes Kind kann so, seinem Leistungsstand entsprechend, mitarbeiten. Spielerisch können mit Hilfe dieses Impulses auch Phrasen wie „where is …, this is …, how many …, erarbeitet werden.

Jede neue Lernphrase wird von mir auch visualisiert. Da ich in meiner Klasse noch über eine gute alte Tafel verfüge, verwende ich Bild- und Wortkarten. Diese hefte ich verkehrt an die Tafel und wir spielen gemeinsam Memory. Dadurch wird lustbetontes, unterhaltsames Lernen aktiviert und zugleich der Unit-Wortschatz trainiert.

Danach erfolgt eine Zählübung, d.h. Finden und Zählen unterschiedlicher Gegenstände im Bild, aber auch direkt in der Klasse bzw. Umgebung des Kindes. Hierbei wird mit Hilfe von Nummernkärtchen der auditive Lernkanal bedient. Durch das Zählen und mündliche Wiederholen kann indirekt bereits die Pluralform „-s“ eingebaut werden, indem Schüler*innen bei der Benennung der Gegenstände die Endung besonders stark betonen müssen. Das hilft meinen schwachen Schüler*innen dabei, diesen „grammar spot“ einfach und nachhaltig zu festigen. Auch wenn mein Jüngster in seiner 4. ASO diese Form noch gar nicht können müsste, weiß er am Ende der Stunde genauso viel wie die anderen.

Eigenständig und/oder unterstützt

Nachdem wir spielerisch den notwenigen Wortschatz erarbeitet und mit Hilfe der Impulsseite diesen auch gefestigt haben, wollen wir das gemeinsam erarbeitete Wissen individuell abfragen.

Nicht jedes Kind benötigt meine persönliche Unterstützung bei Wiederholungs- oder Festigungsaufgaben. Auch hier „beinhalten“ zum Beispiel die Impulse im easy 1 book (page 21) bereits eine Vielzahl an Differenzierungsmöglichkeiten.

easy1_book_S_21_uebung_2 und 3

Während eigenständig arbeitende Kinder, deren Lernlevel bereits höher angelegt ist, Zählübungen (Nr. 2 und 3) gut ohne Unterstützung lösen können, werden meine schwächeren Kinder (bzw. Kinder einer niedrigeren Schulstufe) angeleitet.

easy1_book_S_21_uebung_4

Die Übung 4 („Lilly’s school bag“) ermöglicht eine gemeinsame Erarbeitung, da im Anschluss an die Vokabelarbeit auch die bereits zuvor gelernten Phrasen „recycled“, d.h. wiederholt werden können.

Anfangs hatte ich die Sorge, dass ich meinen älteren Schülern leistungsmäßig nicht gerecht werde und ihnen eventuell zu wenig zutrauen könnte. Aber ganz genau das Gegenteil ist der Fall!

Durch dieses gemeinsame Arbeiten merken die Kinder gleich, in welchen Bereichen sie sich sicher fühlen bzw. wo sie noch Unterstützung benötigen. Bekannterweise behält man Dinge nachhaltiger, wenn man sie jemanden erklären muss. Deshalb findet in meiner Klasse in dieser Phase der Festigung automatisch ein Buddy-Lernsystem statt. So ist es mir möglich, individuell auf einzelne Schüler*innen einzugehen – „Frontalunterricht“ wäre hier mehr als nur kontraproduktiv. Es kommt immer wieder vor, dass ich gerade bei einem Kind sitze und es unterstütze, und plötzlich steht ein anderes Kind, das ebenfalls Hilfe braucht, auf und sucht sich einen Lernbuddy.

Mira „verzaubert“ meine Klasse regelrecht! Die Kinder lieben sie und ihre Abenteuer und lernen individuell und differenziert, je nach Können und Vorlieben/Stärken, gemeinsam im Klassenverband. It’s really so easy!

Die Mischung macht es „easy“

In dieser Lektion geht es nicht nur um die Erarbeitung bzw. Festigung der Zahlen. Die Artikel „a/an“ werden mit Unterstützung des Grammatik-Heftes (p. 7) erarbeitet. Kindern höherer Leistungslevels ist dieser „grammar spot“ bereits bekannt und auch die entsprechende Regel oftmals vertraut. Warum daher nicht einmal eine Schülerin / einen Schüler in die Rolle des Lernbuddies stecken?

Diese Grammatikstruktur zu erkennen und zu erklären ermöglicht den leistungsstärkeren Kindern, ihr Wissen an ihre leistungsschwächeren Kolleg*innen weiterzugeben. Ihnen selbst fällt es leicht (Motivation!), die leistungsschwächeren Kids fühlen sich aber nicht unterlegen und können die „Buddy-Erklärung“ dann auch selbst wiedergeben. „Mini“-Arbeitsgruppen unterstützen auch die sozialen Aspekte in einer Klasse und können zu einer wertschöpfenden Zeit im Unterricht werden.

Zur Überprüfung der Lernziele habe ich nach dieser Gruppenphase die Übung 6 mit dem Hörbeispiel 10 angeboten. Dies ermöglicht mir einen Einblick in den Leistungsstand jedes Kindes und macht mich auf eventuell nötige weitere Übungs- und Fördermaßnahmen aufmerksam.

easy1_book_S_21_uebung_6

Reflexion des Wissens

Nach jeder Stunde fassen wir anhand des Impulsbildes nochmals zusammen. „Was hast du heute gelernt?“ ist eigentlich eine Standardfrage nach jeder Übungseinheit. Diese können die Kinder mündlich oder auch schriftlich beantworten. In einer kurzen Abschlussrunde halte ich jedes Kind nochmals dazu an, alle Lerninhalte der Stunde noch einmal durchzudenken und zu wiederholen.

Da auch die Lernergebnisse lernstärkerer Kinder präsentiert (und „analysiert“) werden, sehen Schwächere, welche Ziele auch sie noch erreichen können (Ermöglichung!). Dabei geht es aber nicht darum, eifrige Kinder hervorzuheben und schwache zu desillusionieren. Es geht um eine wertschätzende Darstellung aller Lerninhalte und -erfolge. Jedes Kind hat auf seinem Leistungsstand, innerhalb seines jeweiligen Vermögens, sein „Bestmögliches“ gegeben und wird durch eine solche Reflexion auch noch zu weiteren Zielen angespornt (Motivation).

Hausübungen differenziert anbieten

Nachdem bereits der Unterricht differenziert angeboten wurde, ist es auch notwendig, die Lehrstoffwiederholung und -festigung, d.h. die Hausübung, entsprechend auszugeben.

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Hierbei unterstützt das easy 1 pad, der „Übungsblock“, hervorragend. Während Übung 19 und 20 (easy pad,  p. 15) für leistungsschwächere Kinder als Grundlage dienen, können Übung 21 und auch Übung 22 (ASO 8) wunderbar eigenständig erarbeitet werden.

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Weitere Möglichkeiten sind „vertiefende“ Hausübungen, also Transfer-Tasks, wobei Schüler*innen z.B. irgendwelche vorhandenen Gegenstände zählen (ASO 4) oder den Inhalt des eigenen Federpennals beschreiben sollen (ASO 6).

What else?

Meine Schüler*innen (und auch ich) lieben die Songs und Chants in easy – sie entsprechen genau ihrem Musikgeschmack und deshalb erleben sie sie auch immer als motivierend und unterhaltsam. Natürlich gibt es auch hin und wieder einen „Bonus-Song“ als „Belohnung“!

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Video: Ulrike Haider

(Anm. der Redaktion: In der kostenlosen Smartphone-App „VERITAS Mediathek“ können auch Sie sich alle Songs und Chants zu easy 1 und easy 2 anhören. [Stand: Dez. 2020] Den offiziellen easy-Song können Sie mit Klick gleich hier hören bzw. im Video oben).

easy_App_TrophaenFür meine Kids ist auch die easy App ganz toll. Wenn ich mich z.B. mit einem Kind intensiver beschäftige, können die anderen auch die Zeit nutzen, um am Handy Sterne zu erspielen. Die easy-Figuren begleiten die Schüler*innen durch die Übungs-Sets in der App, dadurch ist diese Art der Wiederholung und Festigung für die Kinder besonders wirkungsvoll, weil sie Bekanntes (die Figuren) mit den Lerninhalten verknüpfen können – das erhöht die Merkfähigkeit (Anker).

Wir vergleichen auch immer die bereits erworbenen Trophäen – da kommt schon so manches Mal der Ehrgeiz hervor (Wettbewerb spornt zu weiteren Zielen an, siehe oben).

Nach langem Suchen habe ich nun für meine Schüler*innen mit easy das Lehrwerk gefunden, das sich flexibel den ‚special needs‘ in meiner Gruppe anpasst.

Und jetzt finden wirklich alle Kids in meiner Klasse: English is easy!

 

easy-Charaktere wachsen mit

Figur Kate Final Band 2

Die Figuren aus easy Band 1 kennen wir ja nun schon eine Weile. Aber während Band 1 von easy noch frisch in der Schule ist, ist Band 2 natürlich längst fertig.

Und so, wie sich Ihre echten Schülerinnen und Schüler von der 1. zur 2. Klasse verändern, so verändern sich natürlich auch die Figuren in easy selbst, wenn sie älter werden.

Das wollen wir veranschaulichen anhand von Kate. Dazu hier nochmals einige Illus, wie wir Kate aus easy 1 kennen:

Alle Illus: Lili Richter, Wien

Figur Kate Final Band 1

Vorgaben für Kate in easy 2

Und das waren die Vorgaben der Redaktion für Kates Entwicklung von Band 1 zu Band 2:

  • Haarschleife soll weg, dafür Dutt, Haarband o.ä.
  • darf girly sein, aber keine oder andere Rüschen, Kniestrümpfe eher nicht mehr
  • gelb als Hauptfarbe soll für Wiedererkennbarkeit bleiben
  • keine starken körperlichen Veränderungen

Illustratorin Lili Richter hat daraufhin folgende verschiedenen Entwürfe für die etwas ältere Kate geschaffen:

Figur Kate Ideen für Band 2

Im Titelbild dieses Beitrags und hier folgend sehen Sie, wie Kate für Band 2 dann tatsächlich umgesetzt wurde. Eindeutig nicht mehr so kindlich wie in easy 1, oder?

Figur Kate Final Band 2

Auch alle anderen Figuren entwickeln sich natürlich weiter und verändern sich, wovon Sie sich im Blätterbuch von easy 2 überzeugen können.

Wenn Sie mehr zur Arbeit einer Illustratorin wissen möchten: Hier geht’s zu unserem Interview mit easy-Illustratorin Lili Richter.

Portraitfoto der easy-Illustratorin Lili Richter
Foto: Stephan Richter, Wien

 

easy 2 – Out & about with Mira

Cover_easy_2_book

Sicher sind Sie (schon) neugierig, wie die Story mit Mira & Co in der 2. Klasse weitergeht?

  • Das Konzept, d.h. die easy-Methode, bleibt zentral: Lernen über Emotionen wird positiv erlebt und verankert und führt zu nachhaltigem Lernerfolg.
  • Die easy-Charaktere verändern sich sukzessive, physisch und psychisch – genau wie Ihre SchülerInnen auch. Die Identifikation mit den Figuren fällt nach wie vor leicht.
  • Die alters- und niveaumäßige Progression in easy 2 zeigt sich sowohl in der Storyline („out and about“) als auch in differenzierten, zunehmend komplexeren Tasks (Challenge-Impulse).

Lili Richter, Wien

Aber easy bietet noch mehr …

  • zum Beispiel die abwechslungsreichen interaktiven Übungen im E-Book PLUS, oder die easy-App – zum spielerischen Üben und Wiederholen, auch außerhalb des Unterrichts.
  • und natürlich viel Unterstützung für Sie als Lehrer*innen, insbesondere den umfangreichen, detaillierten Teacher’s Guide (für Bestellerschulen) sowie die digitalen Materialien auf unseren Plattformen scook und VERA.

Hier geht’s zu …

den Online-Blätterbüchern von easy 2:

Auch die Hörbeispiele und Aussprache-Videos zu easy 2 in der App „VERITAS Mediathek“ sind bereits verfügbar.

Tauchen Sie also ein und lernen Sie easy 2 kennen!

 

Sind Ihre SchülerInnen fit für das 21. Jahrhundert?

An dieser Stelle möchte ich Sie auf eine Gedankenreise mitnehmen [1]. Stellen Sie sich folgendes  Szenario vor: Ihr Kind, Enkelkind, Nichte, Neffe oder ein Kind, das Sie gut kennen, beginnt dieses Jahr mit der Schule. Nun beantworten Sie die folgenden Fragen. (Möglicherweise hilft es, wenn Sie sich ein paar Notizen machen).

  • Wie wird die Welt in 20 Jahren aussehen, wenn Ihr Kind seine Ausbildung abgeschlossen hat und in die Arbeitswelt eintaucht? (Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie an die letzten Jahre zurückdenken. Welche Veränderungen haben Sie miterlebt? Welche erwarten Sie für die nächsten Jahre?)
  • In dieser Welt, die Sie sich nun vorstellen, welche Kompetenzen und Fähigkeiten braucht Ihr Kind um zurechtzukommen?
  • Wenn Sie an Ihre eigenen „Top-Erfolgserlebnisse“ als SchülerIn zurückdenken, welche Faktoren haben zu diesem Erfolg beigetragen? (Denken Sie an Situationen, wo Sie sich so intensiv mit etwas auseinandergesetzt haben, dass Sie ein echtes Erfolgserlebnis verbuchen konnten.)

Ein Strauß von Ideen

In den Workshops, die ich zu diesem Thema halte, entsteht bei diesem Experiment meist eine Sammlung von Ideen, wie z.B.:

  • die Welt wird digitaler sein
  • Kommunikation wird noch wichtiger sein, wird aber anders stattfinden
  • man muss flexibel sein und sich anpassen können
  • man muss erfinderisch sein
  • man muss (Medien) kritisch hinterfragen und Informationen filtern können
  • erkennen können was wichtig ist

Diese Ideen lassen sich unter dem Konzept „21st Century Skills“ zusammenfassen, also jene Fähigkeiten, die SchülerInnen für eine (digitale) Zukunft brauchen.

Ein Blick zurück

Bereits seit dem Jahr 2002 arbeitete das Partnership for 21st Learning (P21) daran, herauszufinden, was getan werden kann, um SchülerInnen besser auf die Anforderungen einer modernen Arbeitswelt vorzubereiten, denn es gab, und gibt immer noch, eine große Kluft zwischen dem, was in den Klassenzimmern gelernt und dem, was im Job verlangt wird. Die Haupterkenntnis aus diversen Beobachtungen und Untersuchungen war, dass sich die Arbeitswelt so rasant und drastisch verändert, dass unbedingt in der Ausbildung der jungen Menschen darauf reagiert werden muss. Um den sich ständig verändernden Anforderungen Rechnung zu tragen, veröffentlichte das Center for Curriculum Redesign 2015 das CCR Framework, welches bis heute vielen Ländern als Grundgerüst für ihre reformierten Lehrpläne dient.

Das CCR-Framework

Im CCR Framework gibt es 3 Hauptkategorien, die sich alle überschneiden:

  • Wissen
  • Skills
  • Charakter

Die Kategorie „Wissen“ bildet die Unterrichtsfächer und die darin vermittelten Inhalte ab.

Herzstück des CCR ist die Kategorie der Skills, die sog. „4Ks“ oder „4Cs“:

  • Kreativität
  • Kritisches Denken
  • Kommunikation
  • Kollaboration

In dieser Kategorie geht es nämlich nun darum, wie das Wissen umgesetzt und angewandt werden kann.

Give me a „C“!

Die 4Ks sind mittlerweile zu einem wahren Buzzword in der Bildungslandschaft geworden und bilden das Herzstück der 21st Century Skills. Was bedeuten sie aber nun genau?

Trilling & Fadel haben jedes der 4Ks genau definiert, hier je drei Beispiele [2]:

Kreativität und Innovation

  • originell und innovativ arbeiten
  • neue Ideen entwickeln, umsetzen und anderen mitteilen
  • verschiedene Techniken zur Ideenfindung anwenden

Kritisches Denken

  • neue Probleme auf konventionelle und innovative Weise lösen
  • Erfahrungen und Lernfortschritte kritisch reflektieren
  • verstehen wie Einzelteile in einem großen Ganzen zusammenspielen

Kommunikation

  • Gedanken und Ideen in mündlicher, schriftlicher und nonverbaler Form in verschiedenen Kontexten erfolgreich artikulieren
  • eine Vielzahl von Medien und Technologien verwenden
  • Kommunikation zu verschiedenen Zwecken (Anweisungen geben, informieren, überzeugen, …) erfolgreich einsetzen

Kollaboration

  • zielführend und respektvoll in einem Team arbeiten
  • flexibel und hilfsbereit sein bzw. Kompromisse eingehen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen
  • Verantwortung für ein gemeinsames Projekt übernehmen und die Arbeit von anderen schätzen

Jöran Muuß-Merholz hat die 4Ks und was sie bedeuten hier sehr übersichtlich zusammengefasst.

Alter Hut in neuem Design

Jetzt werden sich vielen von Ihnen vermutlich fragen, was denn daran neu sei. Immerhin haben die Menschen immer schon Kreativität und Innovation, Kommunikation und Kollaboration gebraucht, um weiterzukommen. – Sie haben Recht! Daran hat sich auch nichts geändert. Was sich aber verändert hat, ist die Welt, in der wir leben. Durch die Digitalisierung passiert Wandel, der früher einige Jahre in Anspruch genommen hat, nun innerhalb von wenigen Monaten. Dazu kann ich Ihnen das Video „Did you know?“ ans Herz legen. Es verdeutlicht sehr eindrucksvoll wie sich unsere Welt in den letzten Jahren verändert hat und welchen Einfluss die Digitalisierung auf diesen Wandel hat.

Beherrschen die SchülerInnen die 4Ks, dann können sie sich leichter anpassen und zurechtfinden. Das bedeutet, wir sollten alle versuchen, die 4Ks in unseren Unterricht zu integrieren. (Das Konzept der 4Ks findet sich übrigens auch in den österreichischen Lehrplänen!)

Keine Sorge, die 4Ks zu trainieren, ist viel leichter als Sie denken und viele von Ihnen machen das bestimmt schon, ohne dass es Ihnen bewusst ist.

Ideen zur Umsetzung mit easy 1

Kommunikation

Alle Illus: Lili Richter, Wien

In Unit 3 (S.26) sprechen Mira und ihre FreundInnen über Gefühle. Dazu verwendet das Buch bereits Emojis um die Gefühle zu unterstreichen. Die SchülerInnen könnten beispielsweise in weiterer Folge versuchen, ihre eigenen Gefühle mit Emojis auszudrücken und auf diese Weise miteinander kommunizieren. Den SchülerInnen macht diese Art der Kommunikation erfahrungsgemäß großen Spaß und es fällt ihnen auch sehr leicht, ihre Gedanken in Emojis zu fassen. Glauben Sie nicht? Lassen Sie Ihre SchülerInnen doch einmal eine Geschichte (ein Märchen, ein Lied, einen Film, etc.) nur mit Emojis nacherzählen! Die anderen müssen raten, worum es sich handelt. Sie werden überrascht sein, wie gut das funktioniert. Wenn Sie an der Bedeutung einzelner Emojis interessiert sind, werfen Sie mal einen Blick auf Emojipedia und EmojiMeanings – man glaubt es kaum, aber hier lauern einige Fettnäpfchen.

Kreativität

In Unit 5 (S.42) geht es um Kleidungsstücke. Hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an, um Kreativität einzubinden. Sie könnten Ihre SchülerInnen zu Fashion Designern machen und sie eigene Kleidungsstücke entwerfen oder aus mitgebrachten Kleidungsstücken und Accessoires Outfits zusammenstellen lassen, die im Zuge einer Fashion Show präsentiert und prämiert werden. Wenn Sie digitale Tools einbinden wollen, so könnten Sie Ihre SchülerInnen eine Fotocollage mit ihren Lieblingskleidungsstücken zusammenstellen lassen. Gut eignet sich hier beispielsweise Adobe Spark Post, aber jedes Textverarbeitungsprogramm funktioniert genauso.

Haben Sie Ihre SchülerInnen schon mal online einen Comic erstellt? Hier ist wahre Kreativität gefragt. Auf StoryboardThat oder mit MakeBeliefsComix geht das wunderbar einfach.

Kollaboration

Die einfachste Methode um Kollaboration zu schulen sind Gruppen- oder Teamarbeiten. Eine Form der Zusammenarbeit aber, die zukünftig immer stärker gefragt sein wird, ist die Zusammenarbeit online. Auch das lässt sich im Unterricht gut umsetzen. Anstatt die SchülerInnen je eine eigene Collage mit ihrem Lieblingsoutfit machen zu lassen, könnten Sie eine PowerPoint oder GoogleSlides Präsentation vorbereiten und mittels Linkfreigabe an ihre SchülerInnen weitergeben. Nun kann jede/r SchülerIn eine (!) Folie mit seinem/ihrem Outfit gestalten. Alle arbeiten an der gleichen Präsentation, aber jede/r an seiner/ihrer eigenen Folie. So entsteht am Ende ein „Fashion-Lookbook“ Ihrer Klasse. Alternativ können Sie Ihre SchülerInnen auch bitten, ihr jeweiliges favourite food in einer Lernplattform zu präsentieren. Gut eignet sich hier bspw. ein Padlet. Die SchülerInnen könnten Fotos von ihrem Lieblingsessen posten und kurz erklären (schriftlich oder mündlich), warum sie es so gerne mögen. Auf diese Weise entsteht wiederum eine Sammlung der ganzen Klasse.

Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Online-Kollaboration ist ein Lernprozess! Wichtig ist, den SchülerInnen klar zu machen, dass sie nur an ihrer eigenen Folie arbeiten und keinesfalls die Arbeit der anderen bearbeiten oder gar löschen dürfen, dies würde vermutlich auch später im Job nicht gut ankommen. (= Verantwortung für ein gemeinsames Projekt übernehmen und die Arbeit von anderen schätzen).

Kritisches Denken

Klassische Beispiele für Aufgaben, die das kritische Denken fördern, sind Aufgaben wie „find the odd one out“, Aufgaben, bei denen die SchülerInnen Dinge in die richtige Reihenfolge bringen oder in Kategorien sortieren müssen. Lassen Sie Ihre SchülerInnen doch die Vokabel zu einem Thema selbstständig und sinnvoll sortieren oder in einer Mind-Map gruppieren (geht auch online: MindMup, Mindmeister).

Wenn Ihre SchülerInnen online Comics erstellen, dann müssen sie kritisch denken, um sich zu überlegen, wie die Einzelteile ihres Comics zusammenspielen. Gleiches gilt im Übrigen auch für das Schreiben von Geschichten oder das Aufnehmen von Videos und Audios.

Unzählige Möglichkeiten

Sie sehen, es gibt unzählige Möglichkeiten, um die 4Ks zu trainieren und es ist gar nicht so schwierig. Oft lassen sich die einzelnen Ks auch miteinander kombinieren, bspw. können die SchülerInnen ihre Collagen oder Comics gemeinsam mit einem Partner erstellen (Kreativität, Kritisches Denken & Kollaboration) und anschließend schriftlich oder mündlich präsentieren (Kommunikation), hier gibt es zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten.

Was all diese Aufgaben gemeinsam haben, ist, dass die SchülerInnen selbst aktiv werden und eigenständig arbeiten. Also versuchen Sie es! SchülerInnen, die tüfteln und ausprobieren können, sind für die Herausforderungen des 21.Jahrhunderts bestens gewappnet!

 

[1] Dieses Gedankenexperiment stammt von Bernie Trilling und Charles Fadel, die dieses in ihrem Buch 21st Century Skills: Learning for Life in our Times vorstellen.

[2] Trilling, Bernie and Charles Fadel (2009). 21st Century Skills – Learning for Life in Our Times. Jossey Bass: San Francisco, p.55

 

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Gleich geschafft

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